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Total digitale Welt am Zukunftstag

Die Digitalisierung der Welt schreitet mit Riesenschritten voran. Wie man ihr erfolgreich begegnet, zeigt der Zukunftstag.

Wenn die Supermarktkasse beim Kaufhaus ums Eck selbsttätig mitdenkt, was bald im Lager nachzubestellen ist und auch noch den kommenden Feiertag und die Wetterprognose für die Berechnung des möglichen Käuferansturms mitberechnet, dann ist das keine Zukunftsmusik. "Das passiert bereits. Diese 'Zukunft' ist längst Realität. Nur wir wollen es vielleicht nicht immer so sehen", erklärte der renommierte Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky im Zuge der Eröffnung des 4. steirischen Zukunftstags der steirischen Wirtschaft vor wenigen Tagen in Graz. Und er setzt in puncto voranschreitende Digitalisierung noch eins drauf: "Der Fortschritt ist hier nicht linear, er ist exponentiell. Nehmen wir den IBM-Supercomputer Watson. 2011 hat er Jeopardy gewonnen und heute ist kein Gerät und vor allem kein Mensch besser in der Krebsdiagnostik als diese Maschine", so Jánszky. Doch das Beste sei: "In fünf Jahren ist jedes Handy ein solcher Superrechner. Das ist keine Science-Fiction."

Zukunftsfragen

Wie aber soll man mit diesen digitalen Errungenschaften umgehen? Welche Rolle wird der Mensch in einer Zeit spielen, in der Computer Zugriff auf sämtliche Quellen haben und Entscheidungen - was ja bereits auch heute schon in vielen Bereichen passiert - selbst treffen? Jánszky: "Die Arbeitswelten werden sich massiv verändern, deshalb muss man bereits bei den Kindern ansetzen. Sie müssen den richtigen Umgang mit den digitalen Möglichkeiten lernen. Denn das ist die Welt, in der sie leben werden. Und ja, natürlich ist es wichtig, dass man ihnen auch zeigt, wo manchmal auch der Ausschaltknopf ist." Weniger den Ausschaltknopf, sondern vielmehr den Turboknopf sollten jedoch die heimischen Unternehmen in Sachen Digitalisierung drücken, so die beiden "Gastgeber" SFG-Geschäftsführer Burghard Kaltenbeck und Landesrat Christian Buchmann. "Wir sind hier bereits gut aufgestellt, für unsere Unternehmen ist Smart Production and Services bereits tägliches Business", erklärt Buchmann. Der Fokus in der Wirtschaftsstategie 2020, auf den weitflächigen Zugang zu hochmoderner Breitbandinfrastruktur und zu innovativen Anwendungen unterstütze die Betriebe darin, die Digitalisierung weiter voranzutreiben, so der Landesrat. Wie das bereits jetzt in der Steiermark aussehen kann? Auch das zeigte der Zukunftstag den zahlreichen Besuchern eindrücklich. So präsentierte etwa "Winterface" Drohnen auf Baustellen, die im Überflug bereits exakte Berechnungen der benötigten Dämmplatten liefern, "und das maßgeschneidert", so Kaltenbeck: "Oder nehmen wir 'Wood Car'. Damit wird im strukturellen Fahrzeugbau erstmals der Einsatz von Holz simulierbar und damit auch berechenbar."


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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