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Tore auf für 100 neue Mitarbeiter

Die Holler Tore GmbH im südsteirischen Leitring nimmt 18 Millionen Euro für ein neues Produktionswerk in die Hand.

Brigitte, Lisa und Ewald Holler (v.l.)
© Holler Tore GmbH, Karin Bergmann Der südsteirische Familienbetrieb wird von Brigitte, Lisa und Ewald Holler geführt.

Von wegen Corona-Stillstand: Bei der Holler Tore GmbH haben die Mitarbeiter alle Hände voll zu tun. Die große Nachfrage nach Spezialtoren hat zuletzt zu zweistelligen Steigerungen der Produktions- und Absatzmengen geführt. „Wir haben 2020 zum achten Mal in Folge den Umsatz und das Ergebnis verbessert“, zieht Geschäftsführer Ewald Holler eine positive Bilanz. Doch die „Vollauslastung in allen Produktionen“, wie es Holler beschreibt, führte auch zu Engpässen bei den Produktionskapazitäten. Jetzt wird am Standort groß investiert und ausgebaut: Im März fiel der Startschuss für das neue Schiebetorwerk in Leitring – ein Großprojekt mit einer Investitionssumme von 18 Millionen Euro. Wenn alles nach Plan läuft, soll das neue Werk bereits Anfang des Jahres 2022 in Betrieb gehen. 

Konkret umfasst das Bauvorhaben eine über 10.000 m2 große Fertigungs- und Produktionshalle. Mit modernsten Technologien wird das neue Produktionswerk anspruchsvolle und kundenspezifische Schiebetorsysteme aus Aluminium für den Weltmarkt herstellen. Die Kapazität des bestehenden Werkes wird durch das neue Werk beinahe verdoppelt. Mit den Bauaufträgen wurden ausschließlich rot-weiß-rote Unternehmen betraut.

Bis zu 100 neue Jobs 

Das 1992 gegründete Unternehmen im südsteirischen Leitring (Gemeinde Wagna) vertreibt seine Tor- und Zaunsysteme in über 30 Länder, der Exportanteil beträgt 87 Prozent. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 160 Mitarbeiter. Mittelfristig sollen durch das neue Produktionswerk bis zu 100 neue Arbeitsplätze entstehen. „Es ist für uns sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiter einen guten, sicheren und entsprechend gestalteten Arbeitsplatz haben. Deshalb erweitern wir unsere Sozialräume um ein Werksrestaurant. Für 2023 ist die Errichtung eines Werkskindergartens geplant“, so Holler.

Auch im Immissions- und Klimaschutz setzt Holler Tore mit dem neuen Werk neue Maßstäbe. So wird die gesamte Halle begrünt, das verhindert eine ungewollte Aufheizung und Abstrahlung. Die Beheizung erfolgt teilweise mit Abwärme der werkseigenen Pulverbeschichtung sowie durch Fernwärme vom nahen Bioheizwerk. Am Dach wird eine leistungsstarke Photovoltaik-
anlage montiert. 

Mit der Großinvestition will das Unternehmen die europäische Marktposition in der Branche festigen. Die Kapazitäten sollen für eine weitere Expansion am Weltmarkt – allen voran in den USA, im Nahen Osten und Australien – geschaffen werden.

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