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Tipps für den Businesslook von heute

Krawattenpflicht und Kostümzwang waren gestern: Das Business-Outfit von heute kommt ohne strenge Vorschriften aus und gewährt viel Spielraum im Alltag.

Professionell und trotzdem stylisch: Diese Looks sind sowohl für den Büroalltag, als auch für's Business-Meeting geeignet.
© Instagram Screenshots Professionell und trotzdem stylisch: Diese Looks sind sowohl für den Büroalltag, als auch für's Business-Meeting geeignet.

Wenn der „Businessman“ von vor 30 Jahren das Haus verließ, um zur Arbeit zu fahren, war dies auf den ersten Blick klar ersichtlich: grauer Anzug, Krawatte und Aktentasche – die klassische Gardarobe für den Arbeitsalltag im Büro. Auch die Damenwelt hob sich mit ihren Kostümen und adretten Pumps von der nicht arbeitenden Masse ab. Mut zur Farbe oder zu locker-lässigen Looks? Fehlanzeige.  

Heute kleidet sich das arbeitende Volk deutlich entspannter. Smart Casual statt Business Formal lautet die Devise. Während die Krawatten im Schrank langsam in Vergessenheit geraten, finden bequeme Sneaker, Jeans, dezente Kleider und lässige Blazer immer mehr Einzug bei Business-Meetings und Co. „Prinzipiell kommt es immer darauf an, in welcher Branche man arbeitet.  Kleidung ist eine nonverbale Kommunikationsform – man sollte sich also gut überlegen, ob der lässige und bequeme Kleidungsstil die eigene Persönlichkeit unterstreicht. Wenn beispielsweise Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein auch bei seiner Angelobung Anzug mit Sneaker kombiniert, dann wirkt das authentisch“, betont Personal-Shopperin Monika Gerhold. Gerade was die Wahl des Schuhwerks betrifft, sollte man vor allem eines beachten: „Egal, welche Schuhe man trägt, sie sollten immer gepflegt aussehen“, ergänzt Katrin Lotschak-Humber, Personal Shopperin bei Kastner & Öhler in Graz. 

Vorbild für Mitarbeiter

Abgesehen von der Branche gibt auch der Chef bzw. die Chefin bei der Kleiderordnung den Ton an. „Als Führungskraft gibt man dem Unternehmen den Dresscode indirekt vor. Also sollte man sich überlegen, wie man seinen Mitarbeitern gegenüber auftritt – und das bereits beim Vorstellungsgespräch“, so Lotschak-Hubmer. Ein zu legerer Look der Führungskraft kann allerdings auch unprofessionell wirken. Ähnliches gilt für einen zu mädchenhaften oder aufreizenden Stil bei Chefinnen: „Zu hohe High Heels gilt es ebenso zu meiden wie Ballerinas. Zu viel oder zu großer Schmuck sowie zu viel Glitzer und Parfum können ebenfalls irritierend wirken“, so die beiden Expertinnen. Doch nicht nur die Einstellung zum alltäglichen Businessoutfit hat sich in den letzten Jahren gewandelt – auch das Zurschausstellen von Tätowierungen und Piercings wird mittlerweile akzeptiert:  Während auffälliger Körperschmuck im Berufsalltag vor einigen Jahren noch verpönt war, stellt er heute in den meisten Branchen keine Probleme mehr dar und wird – ebenso wie auffällig gefärbtes oder gestyltes Haar – nicht mehr zum Ausschlusskriterium.

Do's

Dauerbrenner: „Schwarz und Anthrazit sowie Braun- und Beigetöne sind immer eine gute Wahl. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass diese Farben den Träger nicht blass machen“, empfiehlt Lotschak-Hubmer.

Wunderwaffe: Ein Blazer bzw. Jacket verleiht jedem noch so sportlichen Outfit den nötigen seriösen Feinschliff. Tipp: Immer ein Exemplar im Büro für spontane Business-Meetings mit Kunden aufbewahren.

Einfärbig: JA zu Farben – allerdings in Maßen. Zu viele Muster oder Farbmixe wirken schnell unruhig, einfärbige Teile sind die bessere Wahl. 

Don'ts

Schmuck: Accessoires sollen zwar den Typ unterstreichen, aber nicht im Vordergrund stehen. „Vermeiden Sie zu große Statementketten oder zu auffällige Ohrringe“, empfiehlt Gerhold.

Passform: Ein sichtlich zu großes Oberteil, eine viel zu enge Hose oder ein Top, das dauernd runtergezogen werden muss: im Büro ein absolutes No-Go.

Offenherzig: Zu viel Dekolleté, ein zu kurzer Rock oder ein zu weit aufgeknöpftes Männerhemd haben im Büro nichts verloren. 


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