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Tax Freedom Day: Bis jetzt wurde für den Staat gearbeitet

Bis 21. August arbeiten die Österreicher auch heuer wieder nur für den Staatssäckel. Wirtschaft fordert Generationengerechtigkeit.

Den 21. August 2016 sollten Sie sich rot im Kalender anstreichen, schließlich markiert dieser den sogenannten "Tax Freedom Day". Also jener Tag, ab dem Ihr Einkommen erstmals ins eigene und nicht mehr ins Staatsbörsel fließt. Wie bereits im Vorjahr benötigt der durchschnittliche österreichische Steuerzahler laut Austrian Economics sein Einkommen erneut bis zum 21. August, um die Abgabenleistungen zu bewältigen. Genau genommen ist es mit dem Schalttag im Februar sogar ein ganzer Tag mehr, der 2016 für die Staatskassen gearbeitet werden muss - in Zahlen sind das 234 Tage, und das trotz Steuerreform.

"Halbe-halbe ist genug."

Eine enorme Belastung, nicht nur für die Wirtschaft, sondern vor allem für die nächste Generation, argumentieren die Vorsitzenden der Jungen Wirtschaft, Burkhard Neuper, und der Jungen Industrie, Christian Grabner: "Es braucht Generationengerechtigkeit und den Willen der Politik, dagegen mit Strukturreformen vorzugehen." Die Forderung der beiden Vorsitzenden ist klar: "Halbe-halbe ist genug." Konkret sollen die Belastungen in den kommenden vier Jahren so verringert werden, dass der Tax Freedom Day wieder auf die erste Jahreshälfte fällt - der 30. Juni 2020 ist das Ziel. Neuper: "Die Hälfte von dem abzuliefern, was man verdient, ist mehr als genug. Vielmehr müssen die politisch Verantwortlichen persönlich in die Pflicht genommen werden, endlich ihr Ausgabenproblem anzugehen."

Staat muss Ausgaben in Griff bekommen

Deshalb fordert Neuper auch Evaluierungsteams in den Ressorts der Ministerien, denn es gebe viele Bereiche, in denen der Staat zuerst seine Ausgaben in den Griff zu bekommen habe, bevor er "weiter ungeniert" in die Börsel der Steuerzahler greife, so Neuper. Handlungsbedarf bestehe vor allem in der Verwaltung: "Alleine bei Unternehmen mit fünf Mitarbeitern gehen bereits 15 Prozent des Umsatzes für Verwaltungsaufwand drauf."

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Steirischen Wirtschaft.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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