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Tax Freedom Day! Bis zum 21. August nur für den Staat gearbeitet!

„Belastungen müssen gesenkt werden“, so die beiden Vorsitzenden Freiberger (Junge Industrie) & Kovacic (Junge Wirtschaft).

Bis heute, 21. August, haben Herr und Frau Österreicher in diesem Jahr ausschließlich für den Staat gearbeitet. Das geht aus einer Studie des Austrian Economics Center in Kooperation mit dem Karl-Bräuer-Institut hervor, die einmal jährlich den sogenannten „Tax Freedom Day“ berechnen. Dabei werden sämtliche Steuereinnahmen und Sozialabgaben durch das Einkommen der Haushalte und Betriebe geteilt und dieser Prozentsatz dann auf das Jahr umgerechnet. Ergebnis: Statistisch gesehen haben wir alle bis heute nur für den Staatssäckel gearbeitet. Erst am 21. August hat ein durchschnittlicher Steuerzahler genug verdient, um die vielen Abgaben und Steuern bezahlen zu können, die Jahr für Jahr fällig werden. Und um den „Tax Freedom Day“ zu erreichen, muss man von Jahr zu Jahr länger arbeiten. Im letzten Jahr war dieser am 12. August, ein Jahr davor am 31. Juli. Damit belegt Österreich mittlerweile den zweithöchsten Platz im europaweiten Vergleich der Lohn- und Lohnnebenkosten. Innerhalb eines Jahres hat sich Österreich im Ländervergleich somit um einen weiteren Platz nach „vorne“ gearbeitet und wird nur noch von Belgien übertroffen.

Die Junge Wirtschaft und Junge Industrie sehen die Belastungen für die nächste Generation am Zenit und verlangen eine Trendwende. Diese Entwicklungen sind ein Hemmschuh für die Wirtschaft in Österreich. Diese enorme Dynamik der Abgaben bildet keine stabile ökonomische Basis. Die aktuelle Situation am Standort und der Erfolg der jungen Unternehmer von heute bestimmen den Wohlstand der Bevölkerung von morgen. Beide Jugendorganisationen fordern daher die Belastungen in den nächsten fünf Jahren auf ein halbes Jahr zu reduzieren. Das konkrete Ziel heißt somit: Tax Freedom Day am 30. Juni 2020.

Wesentlicher Handlungsbedarf sind die Bürokratie, die Altersversorgung und das Thema Gesundheit und Soziales. Das Hauptproblem ist die gewaltige Verwaltung, die sich Österreich leistet. Dies schlägt sich mit Bürokratie direkt auf die Unternehmer nieder. Bei Unternehmen mit bis fünf Beschäftigte gehen 15 Prozent des Umsatzes für Verwaltungsaufwand drauf, eine enorme Belastung für Kleinstunternehmer. In Österreich besteht einnahmenseitig kein Problem, sondern ausgabenseitig. Deshalb ein klares Nein zu neuen Belastungen wie Vermögenssteuern. Vorschläge wo eingespart werden kann, liegen auf dem Tisch, jetzt heißt es die Hausaufgaben zu machen!


Rückfragehinweis:

Mag. Bernd Liebminger
Wirtschaftskammer Steiermark
T 0316/601-1135 
bernd.liebminger@wkstmk.at 


Ing. Bernhard Pürschl, BSc, MA
Industriellenvereinigung Steiermark
T 0316/321528-24
b.puerschl@iv-net.at 

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