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Task Force für die Fahrzeugindustrie

Zu hohe Abgaben und Belastungen: Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und automotivefreundlicher Standort gefordert.

Fahrzeugproduktion bei Magna Steyr in Graz.
© dieindustrie.at_Mathias Kniepeiss Die Fahrzeugindustrie ist insbesondere für die Steiermark ein wesentlicher Wirtschaftszweig.

Ein klares Bekenntnis der Politik zum Automotivestandort forderten am vergangenen Mittwoch Georg Knill (IV-Präsident), Günther Apfalter (President Magna Europe & Asia), Peter Mitterbauer (IV-Vize und Mibag-CEO) und AVL-CEO Helmut List. Im Zuge der Präsentation des Positionspapiers der „Task Force Fahrzeugindustrie“ unterstrichen die Industrie-Vertreter, wie wichtig dieser Wirtschaftsbereich für Österreich und im Besonderen für die Steiermark ist. „In der Wertschöpfungskette sichert die Entwicklung und Herstellung von Autos, Motorrädern und Nutzfahrzeugen sowie den damit verbundenen Dienstleistungen 355.000 Jobs“, erklärte Knill und betonte, dass der Erfolg dieser Unternehmen und ihrer Mitarbeiter auf den internationalen Märkten daher im Interesse aller sein müsse: „Dazu braucht es planbare, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und einen automotivefreundlichen Standort, der auch im Ausland als solcher wahrgenommen wird.“

Ins selbe Horn stieß auch Apfalter, indem er deutlich hervorhob, dass Investitionsentscheidungen in dieser internationalen Branche „zutiefst rational“ getroffen werden und die Zukunft des Standorts Österreich durch zunehmende regulatorische Belastungen und steigende Abgaben massiv belastet werde: „Österreich gehört bereits jetzt zu den am höchsten besteuerten EU-Ländern im automativen Bereich.“

Und gerade mit Blick auf die Klimaziele zeige sich die Mobilitätsindustrie als Chance für Innovation und Wachstum, machte List auf die mit 10,3 Prozent sehr starke F&E-Quote aufmerksam: „Wann und ob sich in Richtung Klimafreundlichkeit eine Antriebstechnologie durchsetzen wird, ist noch offen. Aber Untersuchungen zeigen: Österreich verliert Bruttowertschöpfung bei einer überhasteten und nicht technologieoffenen Umstellung auf die Antriebsarten der Zukunft.“ 

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