th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Tätowierern gehen die Farben aus

Mit Jahreswechsel werden in der EU rund zwei Drittel der Tätowierfarben verboten. Branchenvertreter steigen auf die Barrikaden. 

Frau mit großflächigem Tattoo am Hals bzw am Dekollete
© Adobe Stock/Andrey Kiselev Farbenfrohe Tattoos könnten schon bald der Vergangenheit angehören.

Gerade in den Sommermonaten war er offensichtlich, der Trend zum Tattoo: Wer nackte Haut zeigte, präsentierte damit auch oftmals seine Hautbilder. In Österreich ist laut jüngsten Branchendaten  bereits fast jeder Vierte tätowiert, meist von einem der rund 1.400 gewerblichen Betriebe. Und eingefleischte Fans der Nadelkunst zelebrieren ihre Leidenschaft auch immer häufiger nach dem Motto: Je großflächiger und bunter, desto besser. 

Doch damit könnte bald Schluss sein: Denn die Verschärfung der EU-Chemikalienverordnung Reach sieht ein Verbot von mehr als 4.000 Chemikalien in Tätowierfarben und Permanent Make-up vor. In Kraft treten die Verbote schon am 4. Jänner 2022, ein Jahr später sollen dann die Farben Blau und Grün verboten werden.

Betriebe in ihrer Existenz gefährdet

Branchenvertreter schlagen angesichts dieser Pläne Alarm, wird dadurch doch die Farbpalette für Tätowierungen und Pigmentierungen um zwei Drittel reduziert. „Das wird zu einer massiven Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Tätowierer und Pigmentierer gegenüber Anbietern außerhalb der EU führen und deren Existenz gefährden“, so Bundesinnungsmeisterin Dagmar Zeibig. 

Branchensprecher Erich Mähnert appelliert an seine Kollegen, die  Verbote bereits jetzt bei Bestellungen zu berücksichtigen: „Wir setzen uns aber weiter für eine Verlängerung der Übergangsfrist ein.“ Zum Erhalt der Farben Grün und Blau gibt es sogar eine eigene Petition. Mit dem EU-Abgeordneten Alexander Bernhuber hat die Branche einen prominenten Mitstreiter gefunden: „Klar ist, dass Gesundheit immer an oberster Stelle steht. Aber Verbote müssen verhältnismäßig sein und dürfen nicht eine Branche alternativlos zu Fall bringen“, sagt er. Man arbeite an einer praxistauglichen Lösung.

Das könnte Sie auch interessieren

Das Management der Knapp Systemintegration: Franz Leitner, Bernhard Rottenbücher und Rudolf Hansl (v.l.)

Knapp wächst weiter kräftig

Die Knapp Systemintegration GmbH in Leoben investiert knapp elf Millionen Euro in die Erweiterung des Standorts. Zudem sucht der obersteirische Betrieb 100 neue Mitarbeiter mehr

Tim Mälzer und  Jürgen Pichler  bilden – fast  möchte man  sagen – die  höchst geschmackvolle Achse  Hamburg – Graz.

Ein Marathon des guten Geschmacks

Unter dem Motto "Heimatliebe 2.0" geht das Foodfestival in die fünfte Runde. Von 21. bis 29. August darf getafelt werden. mehr

Mitarbeiter aus dem Baubereich arbeiten auf Geldmünzen

Jetzt stehen die Zeichen wieder auf Wachstum

Aktuelle Konjunkturdaten der KMU Forschung Austria für das Gewerbe und Handwerk stimmen zuversichtlich. Sorgen bereiten aber die Rohstoffpreise. mehr