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TV und Radio: On air und in der Hosentasche

Der private Rundfunk erfüllt in Krisenzeiten eine wichtige Rolle und lässt sich auch von inter- nationalen Streamingdiensten nicht ausbremsen.

Mikrofon und Regler in einem Radiostudio
© Adobestock, avdyachenko Privatradios und -fernsehen bieten internationalen Streamingdiensten Paroli.

Seit am 22. September 1995 die Antenne Steiermark mit „Born to be Alive“ als erster Privatradiosender Österreichs on air gegangen ist – ATVplus war 2003 der erste Privatfernsehsender –, ist in der Branche aus technischer Sicht kein Stein auf dem anderen geblieben. Heute hat man Radio und Fernsehen praktisch immer und überall am Handy in der Hosentasche mit dabei, genauso wie Streamingdienste oder Youtubechannels aus aller Welt. Und alle buhlen um die wertvolle Zeit der Hörer und Seher genauso wie um Werbekunden. Doch kann das klassische Privatradio bzw. -fernsehen der Konkurrenz von Netflix, Spotify und Co. dauerhaft Paroli bieten? „Ja. Und zwar mit dem Faktor Mensch und regionaler Relevanz“, ist Branchensprecher und Antenne-Steiermark-Geschäftsführer Gottfried Bichler überzeugt. Denn echte Menschen und die Nähe zu den Hörern und Sehern schaffen etwas, was eine computergenerierte Playlist nicht kann: Sie bringen Emotionen ins Spiel. „Es gilt ein unsichtbares Band zum Hörer und Seher aufzubauen, das können Maschinen nicht.“ 

Radio und Fernsehen sind überall mit dabei

Dank Digitalisierung könne man Radio und Fernsehen über viele unterschiedliche Kanäle empfangen. So hat die Online-Audio-Nutzung – also Streaming – im Hörfunkbereich in den letzten zwei Jahren um 30 Prozent zugelegt. Und auch bei der Werbung verzeichnet man hier jährlich zweistellige Zuwachsraten. „Die Branche hat eine solide Marktbasis“, so Bichler. Allerdings würden auch mehr als 25 Jahre nach dem Ende des ORF-Monopols die regulatorischen Rahmenbedingungen dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk  eine dominante Marktposition erlauben. 

In der Steiermark zählt man aktuell rund zehn Hörfunk- und 20 Fernsehveranstalter, aber auch einige Internetradios und Youtube-Kanäle. Besonders in Corona-Zeiten hat die Branche einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit geleistet. „Sie vermittelt mit vertrauten Stimmen Sicherheit, Stabilität  und Orientierung“, ist Bichler überzeugt. Zudem hat sie heimischen Künstlern auch während des kulturellen Lockdowns eine Plattform geboten. „In Bezug auf die Werbeeinnahmen sind wir 2020 mit einem blauen Auge davongekommen. 2021 könnte es schwieriger werden“, so Bichlers Einschätzung. Es werde Verwerfungen geben, wie in anderen Branchen auch.

Von Petra Mravlak

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