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TALENT.Center: WKO investiert zwei Millionen Euro für die steirische Jugend

Neues TALENT.Center wird am ehemaligen Areal Rosenhof ab Herbst in Betrieb gehen.

Auf dem Areal der ehemaligen Schule Rosenhof entsteht bis Herbst das neue TALENT.Center der WKO Steiermark. Dieses wird auf einer Gesamtnutzfläche von 1.257 Quadratmeter Platz für 28 Teststationen sowie einen getrennten EDV-Testraum beinhalten, weiters Büroeinheiten, Aufklärungs- und Präsentationsbereiche sowie eine Kletterwand zur Überprüfung von berufs- und arbeitsmotorischen Fähigkeiten und darüber hinaus auch einen extra Freiparkour. „Wir investieren allein in die Errichtung des TA.C zwei Millionen Euro“, erklären WKO Steiermark Präsident Josef Herk, Direktor Karl-Heinz Dernoscheg und WIFI-Leiter Peter Hochegger. Sie sehen darin eine Investition in die Zukunft des Standorts Steiermark. Denn: „Die Jugend ist unser wertvollster Rohstoff.“

 

Der demografische Wandel ist voll im Gang: Die Zahl der 15-Jährigen in der Steiermark nimmt innerhalb von nur 15 Jahren um 20 Prozent ab. Obwohl der wichtigste „Rohstoff“ unseres Landes – die Jugend – damit massiv verknappt wird, wird er trotzdem noch immer allzu oft vergeudet. Mehr als jeder vierte AHS-Schüler (26,4 Prozent) bricht die Oberstufe ab oder wechselt zumindest den Schultyp. Bei den BMS sind es 49,9 Prozent (viele Jugendliche absolvieren das 9. Schuljahr nicht im Polytechnikum, sondern in einer Fachschule) und bei den BHS 34 Prozent – bei der Lehre dagegen „nur“ 10,1 Prozent. Oft sind Mängel in der Beratung Schuld an diesem späten Erwachen. Viele Talente werden nicht entsprechend erkannt bzw. gefördert und bleiben damit oft ohne abgeschlossene Ausbildung auf der Strecke. Eine „Verschwendung“, die sich unser Standort schon allein aufgrund der demografischen Entwicklung nicht länger leisten kann. Aus diesem Grund hat sich die WKO zu einer Millioneninvestition für den Standort Steiermark entschlossen: dem TALENT.Center. „Dieses soll Jugendlichen die optimale Ausbildungs- und Berufswahl erleichtern“, betont WKO Steiermark Präsident Josef Herk.

 

Allein die Errichtungs- und Adaptierungskosten der ehemaligen Schule Rosenhof belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. „Für den laufenden Betrieb haben sowohl das Land Steiermark als auch die Stadt Graz ihre Unterstützung zugesichert“, berichten WKO Steiermark Direktor Karl-Heinz Dernoscheg und WIFI-Leiter Peter Hochegger, der das Konzept maßgeblich entwickelt hat. Bis zum Herbst sollen sämtliche Arbeiten abgeschlossen sein und der Betrieb starten, für den es auch eine Kooperation mit dem Landesschulrat Steiermark gibt. „Ziel ist es, der Jugend, den Eltern und den Unternehmen eine qualifizierte Orientierung und Entscheidungsgrundlage für den Berufswahlprozess zu bieten“, so Herk, Dernoscheg und Hochegger unisono. Im Rahmen des TALENT.Center werden darum individuelle Talent-Checks für Jugendliche und Eignungstests auf breiter Basis angeboten. Darüber hinaus werden auch individuelle Potenzialanalysen angeboten und es wird die Möglichkeit von Talent-Trainings in den WIFI-Lehr- und Prüfungswerkstätten geben sowie extra Maturanten-Workshops. Insgesamt 28 Teststation sowie eigene EDV-Räume und vieles mehr stehen dafür auf 1.257 Quadratmeter zur Verfügung (siehe Plan). „Die WKO zeigt mit dieser Investition in die Zukunft des Standorts Steiermark einmal mehr, dass sie sich ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist“, betont Herk. „Bildung und Qualifizierung sind hier ein wesentlicher Schlüssel. Darum sind wir als WKO mit dem WIFI, den Tourismusschulen und der Fachhochschule Campus 02 seit Jahren ein führender Anbieter. Das TALENT.Center ergänzt dieses hochqualitative Angebot“, so Herk.

  

Wirtschaft als Ausbildungsmotor des Landes

Wie eng Wirtschaft und Bildung Hand in Hand gehen, zeigen auch die vielen Erfolge des dualen Ausbildungssystems. Derzeit werden in unserem Bundesland 16.737 Jugendliche auf ihren Lehrabschluss und eine erfolgreiche berufliche Zukunft vorbereitet – 15.486 in 4.314 Ausbildungsbetrieben, 1.251 in 19 überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen. Sie werden in 152 verschiedenen Berufen mit 2- bis 4-jähriger Lehrzeit ausgebildet. Im Vorjahr haben sich 4.774 Jugendliche für eine duale Ausbildung entschieden, das entspricht 40,8 Prozent des Altersjahrgangs. Annähernd 1.900 junge Steirerinnen und Steirer befanden sich im Rahmen des Ausbildungsmodells Lehre mit Matura in Vorbereitungslehrgängen auf die Berufsreifeprüfung. Erfreulich ist auch, dass sich immer mehr Maturanten für eine Lehre entscheiden. Derzeit befinden sich 485 Maturanten in einer dualen Berufsausbildung.

 

Metalltechnik ist dabei der am häufigsten ausgebildete Lehrberuf der Steirerinnen und Steirer. 2.365 Jugendliche erlernen aktuell diesen Beruf, 2.049 Lehrlinge sind in Einzelhandelslehrberufen beschäftigt. Weibliche Lehrlinge wählen am öftesten den Lehrberuf Einzelhandelskauffrau (1.563) gefolgt von den Berufen Friseurin und Perückenmacherin (Stylistin) (537), Bürokauffrau (528) und Metalltechnikerin (243). Auch die Tourismuslehrberufe Restaurantfachfrau, Köchin, Gastronomiefachfrau und die Lehrberufe Verwaltungsassistentin und Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin befinden sich unter den Top 10. Bei männlichen Lehrlingen steht der Lehrberuf Metalltechniker (2.122) an 1. Stelle, gefolgt von Elektrotechniker (1.394), Kraftfahrzeugtechniker (1.180), Installations- und Gebäudetechniker (701), Einzelhandelskaufmann (486), Tischler (477), Maurer (447), Mechatroniker (334) und Koch (329).


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652

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