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Südoststeiermark: Die Wirtschaft lebt wieder auf

Seit 8. Februar haben Händler und körpernahe Dienstleister wieder geöffnet. Wir haben im Bezirk Südoststeiermark nachgefragt, wie das Geschäfte angelaufen ist.

Lederwaren-Leitner-Geschäftsführer Markus Bock mit einer Kundin.
© WKO Lederwaren-Leitner-Geschäftsführer Markus Bock mit einer Kundin.

Lederwaren Leitner: In der Feldbacher Bürgergasse lief das Geschäft am 8. Februar gut an, ehe der Faden riss, wie Lederwaren-Leitner-Geschäftsführer Markus Bock berichtet: "Gleich nach Wiedereröffnung des Handels lief es bei uns bis Freitag recht gut, ab Samstag war es wie abgerissen. Offensichtlich wurden in diesen Tagen erste Kaufbedürfnisse gestillt. Man hat schon den Eindruck, die Leute trauen sich noch nicht richtig raus. Auch das extrem kalte Wetter hat sicher dazu beigetragen, dass generell weniger Leute unterwegs waren als vielleicht erwartet“, vermutet Lederwaren-Leitner-Geschäftsführer Markus Bock. Der Feldbacher Unternehmer meldet für 2020 einen Umsatzrückgang von über 30 Prozent. Vor allem das Nichtstattfinden von Reisen aller Art und Veranstaltungen, dabei speziell die Familienfeiern und Bälle, traf die Branche hart. „Bei Reisegepäck hatten wir nur zehn Prozent des üblichen Umsatzes, bei Modeartikeln wie Taschen war es nicht viel besser. Wir konnten bis jetzt auf diese Verluste nur über den Wareneinkauf gegensteuern. Aber ewig geht das auch nicht so weiter“, erklärt Bock. Er hofft, dass bei wärmeren Temperaturen wieder mehr Leute unterwegs sind und so mehr Umsatz gemacht werden kann.

Ewald Goldmann bei einem Beratungsgespräch.
© WKO Ewald Goldmann bei einem Beratungsgespräch.
Mode & Tracht Goldmann: "In den ersten Tagen der Lockerungen verspürten wir eine gewisse Kaufzurückhaltung, nur Notwendiges wurde angeschafft. Zu den Ausnahmen zählten sicher die `Rabattkünstler´, die Umsatz um jeden Preis machen wollen. Das ist aber nicht unser Geschäftsmodell“, betont Ewald Goldmann, Inhaber und Geschäftsführer von Mode & Tracht Goldmann in Feldbach sowie Gnas. Einiges kann er mittlerweile nicht mehr nachvollziehen: „Wären die Lockdowns die Lösung allen Übels, sollten sich die Zahlen ganz woanders bewegen und alle hätten einen wesentlichen Beitrag zu einer besseren Gesamtgesundungslage beigetragen. Das würde auch jeder Unternehmer mit entsprechender Unterstützung so verstehen und mittragen. So gut kenne ich meine Unternehmerkollegen. Anhand der Tatsache, dass dies aber nicht der Realität entspricht, kann ich den Beschlüssen der Bundesregierung nicht ganz folgen. Mit der schnellen Antwort, es liegt ohnedies in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen, fange ich gleich wenig an."

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