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Nach erfolgreichem Studium wurde aus Christof ein Lehrling

Wir haben nachgefragt, was Konditorgeselle Christof nach einem absolviertem Studium zu einem Neustart und zu einer Lehre bewogen hat.

Geselle Christof in der Backstube mit Krapfen
© Foto Fischer Nach dem Bachelor-Studium ging Christof in die Lehre, mittlerweile ist er Geselle und unterwegs Richtung Meisterprüfung.

Eine Lehre mit Matura oder auch eine Lehre nach der Matura sind in der Steiermark längst Programm – und auch Studienabrecher finden sich immer wieder in Lehrberufen wieder. Dass es aber auch ganz anders geht, beweist der 31-jährige Christof. Nach der HTL-Matura begann er programmgemäß ein Architekturstudium.

Nach der Uni in die Backstube

„Ich bin im Studium auch gut vorangekommen, habe bald den Bachelor geschafft gehabt. Aber ich war nicht wirklich glücklich damit, es hat einfach nicht ganz gepasst“, sagt Christof. Also ging er den ungewöhnlichen Weg, als Bachelor eine Lehre zu beginnen. Und zwar in der Meisterkonditorei von Kristina Kellner in der Girardigasse in Graz. „Meine Mutter ist Köchin, daher ist dieser Weg für mich gar nicht weiter ungewöhnlich. Ich bin von Kristina auch sehr gut aufgenommen worden, habe die Lehre hinter mir und bin derzeit Konditorgeselle.“

„Auf Christof ist immer Verlass, wenn eine Maschine zickt oder jemand ausfällt. Er bringt auch seine kreative Ader gekonnt ein.“
Konditormeisterin und Geschäftsführerin Kristina Kellner

Unterwegs in Richtung Meister

Damit ist das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht, seit Jänner ist Christof im Meisterkurs unterwegs. „Der dauert bis Juni, die Prüfung mache ich dann aller Voraussicht nach im Herbst. Mit dem Lernen habe ich eigentlich nie Probleme gehabt, das hat mir natürlich auch in der Lehre geholfen. Wobei es natürlich schon eigenartig ist, wenn man mit Abstand der Älteste ist.“

Diese Erfahrung ist auch für seine Chefin Gold wert: „Christof hat unsere letzte Weihnachtsauslage, ein Lebkuchendorf inklusive Schlossberg, geplant, gezeichnet und bei der Umsetzung geholfen. Er bringt sein Studium und damit seine kreative Ader immer wieder gekonnt in unseren Betrieb ein“, sagt Kellner.


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