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Stört die Baustelle, gibt es Bares

Mit der neuen Baustellenförderung erhalten Klein- und Kleinstunternehmen in Graz finanzielle Zuschüsse.

Baustellen sind notwendig, sorgen aber immer wieder für ausbleibende Kundenfrequenz.
© Foto Fischer Baustellen sind notwendig, sorgen aber immer wieder für ausbleibende Kundenfrequenz.

2010 wurde die Baustellenförderung unter einem großen Aufschrei eingestellt, seither forderte  die Regionalstelle Graz der WKO Steiermark eine Wiederaufnahme. „Wir haben diese Förderung immer wieder ins Spiel gebracht, weil sie vorrangig auf Klein- und Kleinstunternehmer abzielt – und hier wiederum auf die, die schon länger einen Standort in Graz führen und deshalb kaum noch Anspruch auf irgendeine Unterstützung haben“, sagt Regionalstellenleiter Viktor Larissegger.

Auch für Bürgermeister und Wirtschaftsreferent Siegfried Nagl ist klar: „Es liegt in unserer Verantwortung als Stadt, die Infrastruktur zu erhalten und stetig zu verbessern. Von den dazu notwendigen Baustellen sind häufig kleine Handelsbetriebe und die Gastronomie massiv betroffen. Gerade jetzt in Zeiten von Corona wiegen solche Belastungen zusätzlich schwer. Als finanzielle Unterstützung und zur Überbrückung fördern wir daher ab sofort Klein- und Kleinstunternehmen.“

Fördervolumen von 500 bis 1.500 Euro

Wer wird nun aber wie und in welchem Umfang gefördert? Betriebe bis maximal 50 Mitarbeitern müssen im unmittelbaren Nahbereich von öffentlichen Baustellen der Stadt Graz liegen, kein Anspruch besteht bei Baustellen privatwirtschaftlicher Unternehmen. Weiters kann die Förderung ausschließlich von Unternehmen in den Sockelzonen beantragt werden, deren direkter Kundenkontakt mindestens zwei Wochen beeinträchtigt ist. Das Fördervolumen beträgt 500 Euro (mindestens zweiwöchige Baustelle), 1.000 Euro (länger als vier Wochen) und 1.500 Euro (länger als sechs Wochen).

Ansuchen können betroffene Betriebe unter wirtschaft.graz.at/foerderungen einbringen.

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