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"Es reicht! Steuern auf Energie jetzt senken"

100 Millionen Euro pro Monat verdient der Staat allein durch die gestiegenen Spritpreise. „Es reicht!“, sagen Unternehmer und Konsumenten.

Das WKO-Steiermark-Präsidium (v.l.): Andreas Herz, Herbert Ritter, Josef Herk, Gabi Lechner und Karl-Heinz  Dernoscheg
© Foto Fischer "Steuern und Abgaben auf Energie müssen jetzt rasch gesenkt werden", fordert das WKO-Steiermark-Präsidium (v.l.): Andreas Herz, Herbert Ritter, Josef Herk, Gabi Lechner und Karl-Heinz Dernoscheg.

Öl, Strom, Treibstoff oder Gas: Die Rallye bei Preisen für Energie reißt nicht ab, vielmehr werden die Teuerungen für Unternehmer und im weiteren Verlauf dadurch auch für Konsumenten zuletzt durch den Ukraine-Krieg noch weiter vorangetrieben. Denn die mittlerweile exorbitanten Preissteigerungen sorgen in den Betrieben quer durchs Land für massives Kopfzerbrechen.

Energiepreise und Inflation so hoch wie nie

So berichtet etwa die Bäckerei Teschl aus Heiligenkreuz am Waasen, dass man heuer mit zusätzlichen Energiekosten in der Höhe von 140.000 Euro rechnet, bei Präzisionstechnik Fuchshofer in Wies wird allein die Stromrechnung um 700.000 Euro steigen. JerichTrans muss wöchentlich um 100.000 Euro (!) mehr fürs Tanken der Flotte zahlen, eine Million Euro mehr muss Premiumtierfuttererzeuger C&D aus Birkfeld im Jahr für Produktion und Transport aufbringen. Steigerungen, die bis jetzt in dieser Form nicht weitergegeben worden sind, die aber ohne Gegenmaßnahmen über kurz oder lang voll zum Tragen kommen werden. Gleichzeitig ist die Inflationsrate  mit 6,8 Prozent so hoch wie seit Jahrzehnten nicht. Quer durch beinahe alle Produktgruppen heißt es, tiefer ins Börserl zu greifen.

100 Millionen Euro pro Monat mehr verdient der Staat beim "Sprit"

„Es reicht!“ – sagen deshalb nicht nur Unternehmen, sondern auch Konsumenten. „Es wird höchste Zeit, dass die Regierung hier eine breite Entlastung in Form einer Senkung der Abgaben und Steuern auf Energie umsetzt“, fordert man in der WKO Steiermark, allen voran Präsident Josef Herk, seine Vizepräsidenten Andreas Herz, Herbert Ritter und Gabi Lechner sowie Direktor Karl-Heinz Dernoscheg. Denn es sei schließlich der Staat, der als großer Profiteur dieser massiven Teuerungswelle hervorgehe, bei jeder Steigerung klingelt es lauter in den Kassen des Finanzministeriums. Oder in Zahlen ausgedrückt: Alleine die Preisrallye an den Zapfsäulen sorgt für Steuer-Mehreinnahmen von 100 Millionen Euro (!) pro Monat. „Dieses Mehr muss jetzt aber rasch an die Betriebe und die Bevölkerung im Land zurückgegeben werden“, fordert die Wirtschaft. 

Jede Stimme zählt

Deshalb hat die steirische WKO www.unternimmwas.at ins Leben gerufen. Eine Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, möglichst viele Menschen zu Botschaftern einer gemeinsamen Forderung zu machen,  nämlich: „Runter mit den Steuern und Abgaben auf Energie“. „Jede abgegebene Stimme verleiht der Forderung nach einer spürbaren Senkung der Energiesteuern mehr Gewicht“, erklärt Herk. „Und alles, was man dafür tun muss, ist, entweder auf den vielerorts in Unternehmen und Geschäften aufliegenden Unterschriftenlisten zu unterzeichnen oder einfach digital auf www.unternimmwas.at seine Stimme abzugeben.“ Mehr als 10.000 Steirerinnen und Steirer haben von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht.


Tipp!
Mit einem Klick zur Stimmabgabe für die Senkung der Energiesteuern auf www.unternimmwas.at


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