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Herk fordert temporäre Steuerentlastung bei Treibstoffen

Die Mineralölsteuer soll angesichts der horrenden Preisentwicklung ausgesetzt werden, die Mehrwertsteuer auf Treibstoffe temporär halbiert werden.

Zapfhahn in Tankstutzen mit Euroscheinen
© AdobeStock_pw.motion Herk: "Wir dürfen diesen enormen Preissteigerungen nicht länger tatenlos zusehen“


"Die aktuelle Situation ist weder für Arbeitgeber noch für Arbeitnehmer tragbar. Niemand geht arbeiten, nur um sich den Weg zur Arbeit leisten zu können." 
Josef Herk

In den vergangenen Tagen haben die Treibstoffpreise eine rasante Steigerung erfahren. Erstmalig kosten Benzin und Diesel deutlich mehr als zwei Euro pro Liter, wobei das Ende dieser Entwicklung – angesichts des Krieges in der Ukraine – noch lange nicht abzusehen ist. 

„Hier herrscht akuter Handlungsbedarf. Wir dürfen diesen enormen Preissteigerungen nicht länger tatenlos zusehen“, fordert WKO Steiermark Präsident Josef Herk. Konkret schlägt Herk eine temporäre Aussetzung der Mineralölsteuer vor, allein damit würde der Literpreis um 40 Cent (Diesel) bzw. um 50 Cent (Benzin) sinken. Darüber hinaus plädiert er für eine – ebenfalls temporäre – Halbierung der Mehrwertsteuer auf Treibstoffe, dadurch würde man ein vergleichsweise normales Preisniveau wiederherstellen können. 

"Die aktuelle Situation ist weder für Arbeitgeber noch für Arbeitnehmer tragbar. Niemand geht arbeiten, nur um sich den Weg zur Arbeit leisten zu können. Vor allem nicht, wenn der Staat durch die automatisch mit den Preisen mitsteigenden Steuern am meisten von dieser katastrophalen Entwicklung profitiert. Wenn wir nicht rasch handeln und dann ab Juli auch noch zusätzlich die CO2-Bepreisung einführen, droht uns eine Inflationsspirale, wie wir sie in der zweiten Republik noch nie gesehen haben“, macht sich Herk auch für eine Verschiebung dieser CO2-Bepreisung stark. „Natürlich ist uns der Klimaschutz wichtig und wir stehen zu allen Maßnahmen, allerdings zu einem Zeitpunkt, wo wir uns diese auch leisten können“, so Herk.

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