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Steirischer Tourismus ist startklar für die Wintersaison

Dem Steirerland steht eine in jeder Hinsicht außergewöhnliche Wintersaison bevor – die Touristiker, Gastronomen und Bergbahnen haben aber vorgesorgt, um den Gästen ein sicheres und erholsames Wintererlebnis zu sichern.

Schifahrer auf Piste
© Steiermark Tourismus - photo-austria Der steirischeTourismus ist bereit für die Wintersaison 2020/21

Die vorige Saison hätte ein Rekordwinter werden können, sind sich die steirischen Touristiker einig – denn von November 2019 bis Februar 2020 konnte die Steiermark starke Zuwächse am Inlands- wie Auslandsmarkt verzeichnen. Doch der Corona-Lockdown machte dem Erfolgslauf einen Strich durch die Rechnung – sodass am Ende ein Minus von rund 20 Prozent bei den Gästen und ein Minus von knapp 17 Prozent bei den Nächtigungen verbucht werden musste.

Umso mehr blicken die Unternehmungen nun gebannt auf den Start der diesjährigen Saison. "Diese wird für den heimischen Tourismus eine große Herausforderung. Die aktuelle Situation erschwert die langfristige Planung und erfordert hohe Flexibilität", so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl bei der Pressekonferenz zum Steiermark-Winter 2020/21. "Die Betriebe haben im vergangenen Sommer allerdings eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie ihren Gästen ein sicheres Urlaubserlebnis bieten können und sind auch für die nächsten Monate gerüstet", so Eibinger-Miedl.

Das unterstreicht auch Steiermark-Tourismus-Geschäftsführer Erich Neuhold: "Die Vorbereitungen bei den heimischen Gastgebern in den Unterkünften, bei Bergbahnen, Thermen und Veranstaltungen laufen auf Hochtouren, damit der Winterurlaub so sicher und unbeschwert wie möglich genossen werden kann". Marktbeobachtungen zeigten, so Neuhold, dass die Reiselust auch trotz Corona da sei: "Die Steiermark ist das beliebteste Österreich-Ziel bei den Österreichern. Es zeigt sich auch: Der Wunsch nach noch kurzfristigeren Buchungen und flexibleren Stornobedingungen ist groß."

Entschleunigung und Genuss statt Après-Ski

Die weiß-grünen Betriebe haben für die Wintersaison trotz Corona reichlich Geld in die Hand genommen und investiert – beispielsweise rund 12 Millionen Euro für die neue 8er-Lärchkogelbahn Planai, 40 Millionen Euro für die neue 10er-Gondel am Kreischberg oder auch acht Millionen Euro für den Bau der neuen 6er-Schoberbahn Reiteralm.

"Der Zukunftsoptimismus ist groß", so Eibinger-Miedl, "Investitionen sind ein wesentlicher Schlüssel, um die aktuelle Krise gut zu meistern. Darüber hinaus sind sie positive Signale in herausfordernden Zeiten. 

Und viele positive Signale will man auch mit der "Winterfrische Steiermark" setzen, ergänzt Neuhold. "Analog zur Sommerfrische kann die Steiermark mit dem Thema ,Winterfrische‘ den Winter gänzlich neu aufladen – denn Après-Ski wird es im kommenden Winter nicht geben. Vielmehr führt der Weg nach dem Pistenvergnügen entschleunigt zum kulinarischen Genuss. Und hier haben sich die heimischen Betriebe zahlreiche Schmankerl einfallen lassen." 



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