th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Steirischer Immobilienmarkt hat sich stabilisiert

Ob Miete oder Eigentum – in der Steiermark wohnt man gemessen am Bundesschnitt vergleichsweise günstig.

Wer heutzutage eine Mietwohnung sucht oder sich den Traum eines Einfamilienhauses realisieren will, der kommt im Steirerland vergleichsweise günstig zum Zug. So lautet das Ergebnis des aktuellen Immobilienpreisspiegels des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 6 Euro sind Mietwohnungen nur in Kärnten (5,90 Euro) günstiger zu haben – in Wien bezahlt man dafür 9,4 Euro. Bei Baugrundstücken (79,20 Euro pro Quadratmeter),  Einfamilienhäuser (1.298,20  Euro pro Quadratmeter), Reihenhäusern (1.205,90 Euro pro Quadratmeter) und gebrauchten Eigentumswohnungen (1.116,30 Euro pro Quadratmeter) ist die grüne Mark beim Preis sogar bundesweit die Nummer eins. Dazu Gerald Gollenz, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: „Die steirischen Preise waren generell auch 2015 wieder am unteren Ende von Österreich angesiedelt, wobei weite Teile des Ballungsraums Graz hier natürlich eine Ausnahme bilden.“

Wo man in der Steiermark am günstigsten wohnt

Regional betrachtet fällt die Preisentwicklung höchst unterschiedlich aus. Am günstigsten sind Baugrundstücke im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (38,20 Euro pro Quadratmeter), gefolgt von Murau (41,20 Euro) und der Südoststeiermark (45,50 Euro). Am teuersten sind Baugründe dagegen in Graz (244,20 Euro), gefolgt von Graz-Umgebung (102,90 Euro). Bei neuen Eigentumswohnungen heißen die Preissieger Murtal (1.470,20 Euro pro Quadratmeter) und Murau (1.475,60 Euro), bei gebrauchten Eigentumswohnungen ist die Reihenfolge genau umgekehrt, nämlich Murau und Murtal (788,40 Euro bzw. 805 Euro pro Quadratmeter). Am oberen Ende der Preistabelle findet man hier jeweils wieder die Landeshauptstadt Graz mit einem Durchschnittspreis von 3.062,90 Euro pro Quadratmeter bei Erstbezug beziehungsweise 1.798,70 Euro pro Quadratmeter bei gebrauchten Immobilien. Beim Mietzins dagegen schwankt der durchschnittliche Quadratmeterpreis zwischen 4,50 Euro (Murau) und 7,90 Euro (Graz). Gollenz: „Der Markt für Wohnungen und Häuser – sowohl neu als auch gebraucht - ist natürlich nach wie vor in Graz und Umgebung sehr gut, sowohl was das Angebot als auch die Nachfrage betrifft. Hier ist eine Preissteigerung hauptsächlich bei gebrauchten Eigentumswohnungen vorhanden. Generell liegen aber auch hier die Preise unter dem Österreichschnitt.“

Niedriges Preisniveau bei Gewerbeimmobilien

Die Preise für Betriebsgrundstücke und Geschäftsmieten gingen - mit Ausnahme einiger Ausreißer - eher nach unten, was sicherlich mit der nicht gerade positiven wirtschaftlichen Situation vieler Regionen in der Steiermark zu tun hat. Gollenz: „Der Büromarkt ist nach wie vor in der Steiermark sehr schwierig, Rückgänge sind speziell in Graz-Umgebung, Leibnitz und Deutschlandsberg vorhanden.“ Am teuersten sind die Preise einmal mehr in Graz, wo der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Gewerbeflächen bei 167,80 Euro liegt – im Schlusslichtbezirk Murau kann man dieselbe Fläche um weniger als ein Fünftel erwerben (31 Euro). Bei den Büroflächen schwanken die Mietpreise zwischen 4,40 Euro (Murau) und 8,70 Euro pro Quadratmeter (Graz), in sehr guten Lagen steigen die Durchschnittsmieten auf 11 Euro pro Quadratmeter. Ähnliches gilt für Geschäftslokale, wobei Gollenz eines klarstellt: „Die Preise für Betriebsgrundstücke und Geschäftsmieten gingen - mit Ausnahme einiger Ausreißer - eher nach unten, was sicherlich mit der nicht gerade positiven wirtschaftlichen Situation vieler Regionen in der Steiermark zu tun hat. Der Büromarkt ist nach wie vor in der Steiermark sehr schwierig, Rückgänge sind speziell in Graz-Umgebung, Leibnitz und Deutschlandsberg vorhanden.“ 

Grundsätzlich könne gesagt werden, dass der Wohnungsmarkt weiterhin auf sehr gutem Niveau agiere, ist Gollenz überzeugt. Neue Projektentwicklungen speziell in Graz würden den Markt auch weiterhin positiv beeinflussen. Gollenz: „Neue interessante Regionen werden abhängig von der wirtschaftlichen Situation und den damit verbundenen Arbeitsmöglichkeiten von der Branche auch weiterhin untersucht und bearbeitet werden. Es ist aber doch ganz klar eine weitere Abwanderung in Richtung Großraum Graz erkennbar – hier ist die Politik gefordert, Maßnahmen zu setzen, die eine weitere Ausdünnung der Bezirke stoppt. Die Entwicklung neuer Stadtteile in Graz erfordert ein sehr hohes Investment für die notwendige Infrastruktur, während in den Bezirken Schulen, Kindergärten, Postämter und Polizeistationen schließen.“


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
mario.lugger@wkstmk.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • Newsletter 2016
'">

'">Erfolgreich in dritter Generation

Das Team um Kerstin Stranzl verwirklicht den Wohntraum ihrer Kunden. '"> mehr

  • News 2016

Die Grazer City steht unter Strom

Graz macht e-mobil. Am Hasnerplatz ist der Startschuss für „tim“ gefallen: ein Verkehrsknoten, der zum Umsteigen lockt. mehr

  • Presseaussendungen 2016

WKO ortet Realitätsverlust in der Gewerkschaft

Forderungen von ÖGB-Chef Schachner kämen dem größten Jobabbau der Zweiten Republik gleich, betont Herk. mehr