th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Steirischer Einzelhandel verliert 70 Millionen Euro 

Die KMU Forschung Austria beziffert den Umsatzentgang für den stationären steirischen Einzelhandel durch die Corona-Krise in der ersten Woche der Maßnahmen mit über 70 Millionen Euro. Spartenobmann Gerhard Wohlmuth: „Jetzt braucht es rasche und unbürokratische Hilfe.“   

Die erste Corona-Woche kostet dem steirischen Einzelhandel 70 Millionen Euro Umsatz.
© Foto Fischer Die erste Corona-Woche kostet dem steirischen Einzelhandel 70 Millionen Euro Umsatz.

Österreich hat umfassende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gesetzt. In besonderem Maße treffen diese den Einzelhandel: Seit 16. März müssen hier sämtliche Geschäfte geschlossen halten. Davon ausgenommen sind im Handel lediglich der Lebensmittelhandel, Drogerien, Trafiken, der Bereich der Telekommunikation sowie Medizinprodukte, Heilbehelfe, Agrarhandel und der Verkauf von Tierfutter. Ebenso Ausnahmen gibt es für Lieferdienste, Onlinehandel und Tankstellen.

Schwerwiegende Folgen 

Die KMU Forschung Austria hat nun die ersten wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für den steirischen Einzelhandel berechnet, und zwar für den Zeitraum 16. bis 22. März - also der ersten Woche der Corona-Maßnahmen. Als Ausgangsbasis dafür dienten die Umsätze des steirischen Einzelhandels im Gesamtjahr 2019. Mittels einer Saisonkurve (für Österreich) wurde jener Umsatz ermittelt, der üblicherweise zu dieser Jahreszeit erzielt werden kann. Im Laufe der letzten drei Jahre entfielen so durchschnittlich 8,2 Prozent des Jahresumsatzes auf den März. Dieser Umsatz wurde von der KMU Forschung Austria im Zuge der Berechnung auf die einzelnen Einkaufswochen herunter gebrochen. Demzufolge kann der Umsatzentgang der steirischen Geschäfte in der vergangenen Woche auf über 70 Millionen Euro (netto) geschätzt werden. „Dieser Wert entspricht etwa 45 Prozent der Umsätze des letztjährigen Vergleichszeitraums“, weiß Gerhard Wohlmuth, Obmann der Sparte Handel in der WKO Steiermark zu berichten. Er fordert darum rasche und unbürokratische Hilfe: „Das beginnt bei der Bedienung von Mieten und Krediten, wo viele nun finanzielle Unterstützung brauchen, bis hin zur Kurzarbeit, deren Regelungen im Zuge von Verhandlungen durch die WKO jetzt noch einmal deutlich im Sinne der Betroffenen verbessert werden konnten.“ 

Das könnte Sie auch interessieren

Kettenprater

Schausteller: Der Drehwurm im Vergnügungsbetrieb

Die Jahrmärkte der Unterhaltung haben nach wie vor Saison. Trotzdem drücken die Schausteller viele Sorgen, wie ein Kongress in Wien aufgezeigt hat. mehr

LKW

Wenn Brummis ganz auf Schiene sind

Kombinierter Verkehr soll das Klima verbessern und Gebiete mit hohem Transportaufkommen entlasten. Um das zu erreichen, wurden Förderpakete geschnürt. mehr