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Steirische Wirtschaft sagt „Nein“ zur flächendeckenden LKW-Maut

"Wir sagen ganz klar nein zu dieser neuen Massensteuer", so Josef Herk.

Klare Absage von WKO Steiermark Präsident Josef Herk zum Plan, eine flächendeckende LKW-Maut einzuführen. Denn letztlich wäre eine solche Maut auch auf dem niederrangigen Straßennetz unrentabel und würde jeden Österreicher pro Jahr bis zu 80 Euro kosten. Das geht aus einer neuen Studie im Auftrag der WKO hervor. „Wir sagen ganz klar nein zu dieser neuen Massensteuer“, so Herk.

 

Die Idee einer zusätzlichen Maut, die neben der gesamten Bevölkerung vor allem die Wirtschaft und die peripheren Regionen massiv betreffen bzw. benachteiligen würde, hält der WKO Steiermark Präsident Josef Herk „für einen schlechten Scherz und eine neue Steuer durch die Hintertür“. Ausländische Unternehmen wären von den Auswirkungen kaum betroffen. „Unsere heimische Industrie, Gewerbe-, Handels- und Transportunternehmen wären aber wiederum massiv benachteiligt“, so Herk. Die WKO hat die Auswirkungen einer solchen flächendeckenden Maut auch auf niederrangigen Straßen von Prof. Sebastian Kummer von der Wirtschaftsuniversität Wien untersuchen lassen. Die Ergebnisse sprechen klar gegen die Einführung:

 

Eine flächendeckende Maut könnte demnach im besten Fall 300 Mio. Euro bringen. „Mit dem Mikrowellensystem, das heute verwendet wird, ist die Maut aber nicht machbar. Ein neues GPS-System würde aber 350 Mio. Euro kosten“, zitiert der Spartenobmann Franz Glanz aus der Studie der WU Wien. Eine flächendeckende Maut wäre also nichts anderes als eine versteckte Massensteuer. „Die Kosten für die zusätzliche Maut hätten letztlich wieder die Konsumenten zu tragen“, so Glanz und Herk unisono. Laut den Berechnungen von Prof. Kummer würden die Pläne der Bundesländer jeden Konsumenten mit 60 bis 80 Euro pro Jahr zusätzlich belasten.

 

Mit dem Umweltschutz ließe sich eine neue Maut ebenfalls nicht rechtfertigen. „In den ländlichen Regionen ist eine Verlagerung auf die Schiene gar nicht möglich“, sagt Glanz. Die Maut würde viel eher zu einer zusätzlichen Umweltbelastung führen. „Die Schweiz ist das beste Beispiel: Dort hat sich der Transport nach der Einführung der Lkw-Maut ganz einfach auf kleinere Fahrzeuge verlagert.“


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652

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