th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Steirische Straßen als heißes Eisen

Bei einer verkehrspolitischen Enquete suchten Experten und Politiker nach Auswegen aus dem Finanzierungsdilemma.

Die Wirtschaft spricht sich klar gegen eine flächendeckende Maut aus. Um Alternativen aufzuzeigen und Lösungsansätze zu diskutieren, hat die WKO Steiermark in der vergangenen Woche neben dem TU-Wien-Experten Sebastian Kummer und Unternehmer Karl Polz auch die Verkehrssprecher aller Landtagsparteien zu einem Diskussionsabend eingeladen. Mit den Landtagsabgeordneten Anton Gangl (VP), Helga Ahrer (SP) und Erich Hafner (FP) folgten letztlich drei Fraktionen dieser Aufforderung. Das hinderte die Diskutanten am Podium aber nicht, kontroversiell an das Thema heranzugehen.

Heiße Diskussion

So kritisierte etwa Unternehmer Polz (European Hardwood EHP, Frauental), dass die Zweckbindung für die Straße 1987 aufgehoben wurde, um Budgetlöcher zu stopfen. VP-Sprecher Gangl und FP-Kollege Hafner sahen in einer Erhöhung oder neuerlichen Zweckbindung der Mineralölsteuer (MÖSt) eine einfachere Lösung, Gelder zu lukrieren. Damit holten sie sich Schelte von SP-Sprecherin Ahrer: Es könne nicht sein, dass die Arbeitnehmer belastet würden, die Zeche müssten die Unternehmer zahlen. Damit sorgte sie nicht nur im Publikum für einhelliges Kopfschütteln, auch Experte Kummer ging in dieser Frage davon aus, dass höhere Kosten durch die Maut letztlich zu höheren Produktpreisen führen würden und damit vom Endverbraucher getragen werden müssten. Auch er konnte hingegen einer moderaten Erhöhung der MÖSt als sinnvollste Maßnahme etwas abgewinnen. Derzeit nimmt der Staat 4,3 Milliarden Euro aus der MÖSt ein, die Erlöse aus der Autobahnmaut belaufen sich auf etwa 1,6 Milliarden. Davon entfallen 1,2 Milliarden auf Lkw, 400 Millionen auf Pkw. 


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • Presseaussendungen 2015

So beurteilen Unternehmer die Reformpartnerschaft

Zwei von drei steirischen Unternehmern stufen die Einführung der Reformpartnerschaft als „sehr wichtig“ bzw. „wichtig“ ein. mehr

  • Presseaussendungen 2016

Berater prägen Personalentwicklung und Wachstum

Die Beraterbranche blüht. Kongress am 9. und 10. Juni in Graz zeigt Best-Practice-Beispiele. mehr

  • News 2016

Die Ferien beginnen auf „urlauberia“

Neue Online-Plattform für Urlauber. Auf „urlauberia.com“ können sich Reiselustige mit erfahrenen Fachleuten kurzschließen. mehr