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Steirische Software-"Arti"sten erobern Dubai

„Arti“ bringt Maschinen selbständiges Fahren bei – und selbst der Scheich von Dubai hat das Gössendorfer Start-up bereits im Visier.

Das Team von Arti mit dem Prototyp
© eranda_AdobeStock-ARTI Freuen sich auf den Start in Dubai: A. Buchegger, S. Loigge und Mautner-Lassnig (v.l.)

„Im ersten Moment dachte ich, es hätte sich wer verwählt, wer rechnet denn mit einem solchen Anruf?“, schmunzelt Konstantin Mautner-Lassnig. Denn obwohl der CEO der Softwareschmiede „Arti“ nach nur knapp zwei Jahren am Markt sogar bereits auf Anfragen aus Texas oder Südkorea verweisen kann, war der Call aus den Vereinigten Arabischen Emiraten dann doch eine Riesenüberraschung. 

Dort versammelt Scheich Hamdan, Erbprinz von Dubai, beim „World Congress For Self-Driving Transport“ die weltweit neuesten Logistikentwicklungen – und hierfür haben die Steirer ihr Startticket gelöst. „Diese Leistungsschau findet im kommenden Jahr statt“, freut sich Mautner-Lassnig gemeinsam mit seinem Team. Insbesondere deshalb, weil sich die Tüftler aus Gössendorf für dieses internationale Schaulaufen gar nicht selbst beworben hatten, sondern weil man im Wüstenstaat auf das besondere Know-how, mit dem man bei „Arti“ Maschinen befähigt, autonom durch die Gegend zu kurven, aufmerksam geworden ist. 

"Arti" macht Vehikel aller Art zu (teil)autonomen Gefährten

„Unsere besondere Stärke ist die Hindernisvermeidung. Wir haben eine Software mit reichlich künstlicher Intelligenz entwickelt, mit der man bestehende Maschinen unabhängig von den Anwendungsvarianten in unterschiedlichstem Ausmaß selbständiger machen kann“, erzählt Mauther-Lassnig. Soll heißen: Das „Arti“-Tool-Kit macht Vehikel aller Art zu (teil-)autonomen Robotern, ohne dass man für deren Einsatz das Umfeld oder die Maschine selbst neu gestalten muss. „Große Unternehmen haben zumeist ihre eigens entwickelten selbstfahrenden Transportmaschinen bzw. werden hier Hallen bereits beim Errichten dafür entsprechend gestaltet“, verrät der Jungunternehmer.

Deshalb konzentriere man sich auf Einsatzgebiete, wo diese neuen Möglichkeiten im Nachhinein umgesetzt werden sollen, und hat hier auch den urbanen Bereich im Fokus. „Hier gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten, gleichzeitig ist dieses Feld weltweit bislang nur marginal bespielt. Weil es eben einen riesigen Unterschied macht, ob ein Wagen in einer begrenzten Indoor-Halle fährt oder im freien Gelände“, erzählt der Telematiker.

Erste Erfolge verzeichnete das „Arti“-Team hier bereits bei einem Projekt mit der Post, wo das Paketwägelchen der vorausgehenden Person folgt. Bei einem deutschen Autobauer „düsen“ die mit Steirer-Know-how bestückten Transport-roboter bereits durch die Fabrik, und aktuell werden Hubtex-Spezialgabelstapler zum Selberfahren „trainiert“

"Transport mit Distanz ist seit Corona ein großes Thema, wir verzeichnen seit Pandemieausbruch verstärkte Nachfragen von Unternehmen für verschiedenste Anwendungen – bis hin zum selbständigen Koffertransport in Hotels."
Konstantin Mautner-Lassnig, CEO Arti


Quergefragt:

Welches große Ziel verfolgen Sie?

Mit Robotik die Lebensqualität zu verbessern.

Was steht auf dem Kalender für 2021?

Sukzessive den europäischen Markt zu erobern.

Was motiviert Sie in Ihrer Arbeit?

Wir sind neugierig und wollen Visionen umsetzen.


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