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Steirische Seilbahnen investieren 33 Millionen Euro

Die Seilbahnen sind und bleiben ein wesentlicher Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor im Land“, betonte Obmann Moser.

Die Bilanz des Fachgruppenobmanns: „Trotz herausfordernder Wetterverhältnisse können Steiermarks Seilbahnerinnen und Seilbahner auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Mit einem Plus von 6,2 Prozent bei den Gästen wurde ein neuer Rekord erreicht – bei 3,4 Millionen Ersteintritten erwirtschaftete die Branche einen Kassenumsatz von 84 Millionen Euro“, so Moser an das Publikum, darunter u.a. Landesrat Christian Buchmann, Bürgermeister Anton Doppler und der Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs, Franz Hörl.  „Wir in der Steiermark sind vielleicht nicht die größten, aber zählen mit Sicherheit zu den Besten. Dies auch deshalb, weil die steirischen Seilbahnunternehmer bewiesen haben, dass sie auch so manchem Sturm trotzen, Kurs halten und Jahr für Jahr in Qualität und Komfort investieren. Alleine heuer investieren die steirischen Seilbahnbetriebe 33 Millionen Euro, und schaffen damit wertvolle lokale und regionale Wertschöpfungsimpulse“, verwies Moser auf die wichtige Rolle der Seilbahnen als stabile Wirtschaftsmotoren des Landes.  

Neue Investitionen und Förderung von kleinen und mittleren Skigebieten

Als wesentliche Bausteine der Fortsetzung des Erfolgskurses bezeichnet der Fachgruppen-Obmann neben den Investitionen seitens der Unternehmen auch die weitere Stärkung des Seilbahn-Sommers sowie die Maßnahmen seitens des Landes. Mit der Verlängerung der Qualitätsoffensive bis 2017 werden vor allem auch kleine und mittlere Skigebiete gestärkt. „Die Förderung verbesserter Lift- und Pistenanlagen sowie der Errichtung und des Ausbaus von Beschneiungsanlagen schaffen wichtige Anreize für die Unternehmen und damit ein noch attraktiveres Angebot für die Gäste“, so Moser, der dem Land Steiermark und dem zuständigen Landesrat Buchmann für diese effektive Initiative dankte. Dieser sagte zu, „die Seilbahnen überall dort zu unterstützen, wo dies dem Land möglich sei“. "Für die steirische Wirtschaft sind die Seilbahnen ein wichtiger Antrieb - schließlich multipliziert sich jeder von ihnen erwirtschaftete Euro direkt in den Regionen", so Buchmann.

 

Maßgeblich seien aber erneut auch jene Investitionen, die direkt von den Unternehmerinnen und Unternehmern getätigt werden – darunter elf Millionen Euro in die technische Beschneiung und acht Millionen in neue Bahnen und Lifte. „Damit belegen die heimischen Unternehmen nicht nur ihr auf Nachhaltigkeit und Qualitätsmaximum ausgerichtetes Handeln, sondern beweisen auch, dass sie am Puls der Zeit arbeiten. Schließlich wissen wir, dass Gäste vor allem Schneesicherheit und komfortable und sichere Anlagen als wichtigste Anforderungen an ein Skigebiet stellen“, weiß Moser, selbst Geschäftsführer der Seilbahnen am Hauser Kaibling.

 

Neben den neuen Highlights wie der 8er-Burgstallalmbahn auf der Planai bezeichnet Moser auch das steirische Pistengütesiegel ­ dieses besitzen derzeit 19 Skigebiete – und die zunehmende Attraktivierung des Sommerangebotes als Schlüssel zum Erfolg. Schon heute locken die Seilbahnen im Sommer über 900.000 Gäste an, die Umsätze sind ungebrochen steigend. Mittlerweile sind unter den bundesweit 58 auch vier steirische Seilbahnen mit dem Gütesiegel „Beste österreichische Sommer-Bergbahnen zertifiziert. „Diese Auszeichnung spiegelt nicht nur die hohe betriebliche Qualität und Innovationsfreude wieder, sondern stärkt auch die wirtschaftliche Basis der Unternehmen und fördert zudem die Ausweitung von Ganzjahresarbeitsplätzen in der Branche“, betonte Moser.

  

Steirische Seilbahnen sind Musterbeispiel für den österreichischen Erfolgsweg!

Für den Fachverbandsobmann Franz Hörl sind die steirischen Unternehmen ein „Musterbeispiel des österreichischen Erfolgsmodells“: „Unsere Seilbahnen zählen weltweit zu den besten, modernsten und zugleich erfolgreichsten. Auf diese Strukturen können wir stolz sein und wir müssen sie schützen – im Gegensatz zu anderen Ländern, in denen Seilbahnen oft an der Börse agieren und von internationalen Konzernen geführt werden!“ Hörl umriss zudem auch jene Maßnahmen, die derzeit seitens der Interessensvertretung im Sinne der Unternehmen am dringlichsten sind: „Neben einem Forderungskatalog zu den Änderungen im Seilbahngesetz – unter anderem mit Blick auf eine notwendige Konzessionsverlängerung – haben wir uns auch bereits im Vorfeld der Novellierung des UVP-Gesetzes für wichtige Verbesserungen eingesetzt. Dazu zählt das Ziel, die ausufernde Dauer der Verfahren zu reduzieren, da diese eine enorme Belastung für die Unternehmen darstellen“, so Hörl.


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
E mario.lugger@wkstmk.at

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