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Steirische Note im großen PS-Konzert

Auf der dieser Tage gestarteten IAA in Frankfurt, der weltweit größten Automobilmesse, geben steirische Betriebe Vollgas, während so manch anderer weiß-grüne Star-Export auf die PS-Party verzichtet.

Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt eröffnete in diesem Jahr unter dem Motto „Driving Tomorrow“.
© IAA Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt eröffnete in diesem Jahr unter dem Motto „Driving Tomorrow“.

Knapp 1.000 Aussteller aus 39 Ländern, über 200 Weltpremieren und insgesamt mehr als 800.000 Besucher: Auf der weltgrößten PS-Party, der traditionellen und mittlerweile 69. Frankfurter IAA, wird nicht mit großen Zahlen gegeizt. „Wenngleich ein kleiner Rückgang an Automarken und der Größe der Messe spürbar ist“, weiß Andreas Haidenthaler. Der österreichische Wirtschaftsdelegierte in München führt das unter anderem auf den aktuellen (E-)Wandel der Branche zurück: „Alternative Antriebe, autonome Fahrzeuge – die Automobilbauer stehen unter einem gewaltigen Innovationsdruck.“ Von Letzterem will man am heimischen Gruppenstand des Außenwirtschaftscenters profitieren: Mit innovativen Fügeverfahren für den Leichtbau und für das Verbinden von Werkstoffen, die bislang als nicht schweißbar gegolten hatten, will sich etwa der Premstättner IAA-Neuling Stirtec ins Scheinwerferlicht  katapultieren: „Die aufkommende Elektromobilität befeuert unsere Technologie des Rührreibschweißens. Wichtige E-Komponenten wie Batteriegehäuse, Leistungselektronik-Kühler und Crashboxes basieren auf unserem Verfahren. Dementsprechend groß ist das Interesse“, freuen sich die Stirtec-Geschäftsführer Roland Rathner und Gunter Figner. 

Schon jetzt finden sich Kunden des 20-köpfigen steirischen Unternehmens auf der weltgrößten Autoshow – etwa mit Magna: Der steirisch-kanadische IAA-Stammgast verschreibt sich auf der Messe der „intelligenten Mobilität“ und der Elektrifizierung des Antriebsstrangs, obwohl Magna-Europe-Chef Günther Apfalter betont, noch viel Potenzial in bewährten Technologien zu sehen: „Das Diesel-Ba­shing ist überzogen. Diese Verunsicherung schadet der Wirtschaft.“ 

Steirischer „Fahrlehrer“ für autonome Fahrzeuge

Von Verunsicherung ist am IAA-Stand des Grazer Forschungs-Kompetenzzentrums „Virtual Vehicle“ („ViF“) keine Spur: „Vor allem mit unserem kürzlich eröffneten ‚Drive.LAB‘ erzielen wir großes Interesse“, freut sich „ViF“-Geschäftsführer Jost Bernasch. Der neuartige Fahrsimulator, der die Wechselwirkung zwischen Fahrer, Insassen und Verkehrsteilnehmern untersucht, soll automatisierte Fahrzeuge an ein menschliches Verhaltens- und Reaktionsmuster heranführen. 

Der prominenteste steirische Beitrag zum Thema autonomes Fahren sitzt aber wohl am Steuer des Silicon-Valley-Start-ups „Kodiak Robotics“: Der TU-Graz-Absolvent Andreas Wendel, Vice President, entwickelt selbstfahrende Sattelschlepper. Bis vor kurzem war Wendel bei der Google-Tochter Waymo – ebenso auf selbstfahrende Fahrzeuge spezialisiert – engagiert. Wendels Arbeitgeber hält es  in Sachen IAA allerdings etwa gleich wie jener von Max Missoni, steirischer Volvo-Designchef, Nissan, Renault, Alpine, Rolls-Royce, Aston Martin, Mazda und Mitsubishi: Sie alle verzichten auf die große PS-Party.

Unter Strom

Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt eröffnete in diesem Jahr unter dem Motto „Driving Tomorrow“. Inhaltlich soll es vor allem um die Mobilitätswende gehen. Die Zukunft einer neuen PS-Welt zeigt sich vor allem an einem Porsche-Modell: Der Taycan ist das erste vollelektrische Fahrzeug des deutschen Fahrzeugherstellers seit hundert Jahren. Es ist eine Kampfansage an das Silicon Valley: Mit 450 Kilometern Reichweite soll der Taycan (kostet ab 150.000 Euro) Tesla in die Schranken weisen. Mercedes zeigt auf der IAA einen Ausblick auf die elektrische S-Klasse, Lamborghini setzt neuerdings auf Hybride. BMW schickt den „Mini“ erstmals als Elektriker auf die Messe, auch einige Plug-in-Hybride sind am Messestand sichtbar. Volkswagen setzt in Frankfurt auf den vollelektrischen ID3, Seat rauscht mit 306 PS im neuen Cupra an – natürlich elektrisch.


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