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Steirische Exporte ziehen wieder an

Mit einem Plus von 23,9 Prozent im ersten Halbjahr 2021 haben sich die steirischen Exporte nach dem coronabedingten Einbruch deutlich erholt.

Die Exporte ins Nachbarland Deutschland stiegen von Jänner bis Juni um 29,2 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro.
© AdobeStock/PhotoGallery Die Exporte ins Nachbarland Deutschland stiegen von Jänner bis Juni um 29,2 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro.

Es geht aufwärts mit dem steirischen Außenhandel, das zeigt ein Blick auf die Daten des ersten Halbjahres 2021: So sind die Exporte gegenüber dem Jahr davor um 2,5 Milliarden Euro oder 23,9 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro gestiegen. Damit war die Steiermark sowohl prozentuell hinter Vorarlberg (+25,9 Prozent) als auch in absoluten Zahlen hinter Oberösterreich (+3,9 Milliarden Euro) das Bundesland mit dem zweitstärksten Exportwachstum. Österreichweit stiegen die Exporte um 17,3 Prozent auf 80,3 Milliarden Euro.

Deutschland als wichtigster Handelspartner

Das Ranking der wichtigsten steirischen Handelspartner führt Deutschland an. Die Exporte ins Nachbarland stiegen von Jänner bis Juni um 29,2 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Die USA (+31,8 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro) liegen vor Italien (+33,1 Prozent auf 862 Millionen Euro) auf Platz zwei. China (+46,1 Prozent auf 671 Millionen Euro) überholte Großbritannien (+5,1 Prozent auf 597 Millionen Euro) und liegt nun auf Platz vier. Den größten Zuwachs bei den Märkten verzeichnete Belgien mit einem Plus von 147,5 Prozent auf 329 Millionen Euro. Im Hinblick auf exportierte Produkte trugen vor allem Fahrzeuge bzw. Fahrzeugteile – hier wurde ein Zuwachs von 1,2 Milliarden Euro verzeichnet – sowie pharmazeutische Produkte zum Exportwachstum bei.

Exportinitiative

Damit es auch weiterhin aufwärts geht, wird die 2021 initiierte Initiative „Restart Export“ fortgesetzt. „Ziel ist es, steirische Unternehmen zurück in die Exportmärkte zu bringen und sie vor künftigen Exporteinbußen durch Wirtschaftskrisen zu schützen“, so Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Stefan Stolitzka, IV-Steiermark-Präsident:

„Mehr als die Hälfte des heimischen Wohlstands wird auf internationalen Märkten erwirtschaftet. Dass die Indus-trie auch in herausfordernden Zeiten das Land am Laufen hält, bestätigt die Außenhandelsbilanz. Drei von vier Produkten, die in der steirischen Industrie hergestellt werden, gehen in den Export. Steirisches Green-Tech-Know-how sowie Produkte, die die Lösung in drängenden Klimafragen sind, werden in alle Welt geliefert. Wichtig für die Industrie sind Initiativen wie ‚Restart Export‘, fairer Wettbewerb und eine weitere Stärkung des EU-Binnenmarkts.“


Jürgen Roth, ICS-Aufsichtsratsvorsitzender:

"Die Exportstatistik zeigt, freier Handel sichert den Wohlstand. Dies wird in der öffentlichen Debatte oft unterschätzt. Wichtig ist weiterhin die Verfolgung unserer Außenhandelsstrategie, gerade vor dem Hintergrund, dass sich nach Schließungen durch die Pandemie die Märkte wieder öffnen und unsere Unternehmen diese Marktchance für sich nützen. Dabei unterstützen wir sie mit dem Internationalisierungscenter Steiermark. Wir bieten alle relevanten Informationen aus einer Hand und sind Tür und Tor zu den weltweit mehr als 110 Stellen der Außenwirtschaft Österreich.“


Josef Herk, WKO-Steiermark-Präsident:

„Die aktuellen Zahlen sind ein wichtiges Zeichen für die gesamte steirische Wirtschaft, denn Wachstum, Beschäftigung und mehr Wohlstand werden künftig vor allem über Export möglich sein. Darum ist der Blick über den Tellerrand auch so wichtig – egal ob großes oder kleines Unternehmen. Hier steht den steirischen Produkten nämlich ein Markt von fast acht Milliarden Kunden offen – und von diesem sichern sich unsere Betriebe ein immer größeres Stück, wie die Exportstatistik zeigt. Die WKO unterstützt Firmen beim Schritt über die Grenzen und bei der Öffnung neuer Märkte.“


Manfred Kainz, Außenhandelsobmann:

„Die pandemiebedingte, enorm herausfordernde Situation in der Weltwirtschaft ist an den heimischen Wertschöpfungsketten und Handelsbeziehungen nicht spurlos vorbeigegangen. Die Außenhandelsunternehmen im Land treten diesen Hürden gut aufgestellt entgegen. Die Vielfalt der steirischen Cluster und Kompetenzzentren sowie die hervorragende Hochschullandschaft haben einen entscheidenden Anteil daran, dass steirische Produkte und Dienstleistungen weltweit einen hervorragenden Ruf genießen. Und das wiederum sichert den Wohlstand in unserer Heimat.“


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