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Steirische Arbeitslosenquote um zehn Prozent gesunken

35.690 Menschen suchen in der Steiermark aktuell einen Job – deutlich weniger als noch vor einem Jahr. Wir haben die Details.

Die steirischen Arbeitslosenzahlen zeigen mit Minus 10,3 Prozent über den Bundesschnitt nach unten.
© Fotolia Die steirischen Arbeitslosenzahlen zeigen mit Minus 10,3 Prozent über den Bundesschnitt nach unten.

Der Aufschwung am steirischen Arbeitsmarkt erweist sich als nachhaltiger Trend. Das zeigt der Blick in die aktuelle AMS-Statistik für den Monat Mai. „Wir haben erneut um mehr als zehn Prozent weniger Menschen auf Jobsuche als noch vor einem Jahr und gleichzeitig verzeichnen wir rund 50 Prozent mehr offene Stellen“, freut sich AMS-Chef Karl-Heinz Snobe und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist AMS-Berichten ungebrochen hoch. 

Trotzdem gibt es einen Wermutstropfen in der Statistik. Ältere Arbeitnehmer können vom Jobboom derzeit nicht profitieren. Während die Jugendarbeitslosigkeit erfreulicherweise steiermarkweit um 23 Prozent zurückgegangen ist, ist die Zahl der Jobsuchenden über 50 sogar um 10,2 Prozent gestiegen. „Das Nadelöhr am Arbeitsmarkt bleibt also weiterhin das Alter“, warnt Snobe. 

Die Steiermark ist
bundesweiter Sieger

Positiv ist, dass sich die gute Entwicklung durch alle relevanten Branchen zieht. Besonders die jobintensiven Bereiche Produktion, Bau, Handel und Gastronomie profitieren gerade vom positiven Klima und konnten sowohl Arbeitslosigkeit abbauen und Jobangebote steigern. So kommt es, dass die Steiermark mit einem Rückgang von 10,3 Prozent im Bundesländervergleich der absolute Spitzenreiter ist und den Österreichschnitt von Minus 4,9 Prozent deutlich übertrifft. 

Regionaler Spitzenreiter in der Steiermark ist übrigens der Bezirk Weiz, wo die Arbeitslosigkeit fast um ein Viertel gesunken ist. Auch in Bruck ist die Zahl der Jobsuchenden um 17,6 Prozent zurückgegangen. Aber selbst in Graz, der statistisch gesehen „schwächsten“ AMS-Region, ist die Arbeitslosigkeit mit Minus 6,9 Prozent deutlich stärker zurückgegangen als im bundesweiten Schnitt. 

„Es freut mich sehr, dass sich das zuletzt positive Investitionsklima nun auch auf den Arbeitsmarkt auswirkt“, betont WKO Steiermark Präsident Josef Herk. Nun sei es aber weiterhin notwendig Arbeitsgeberbetriebe zu fördern und dabei bei den hohen Lohnnebenkosten anzusetzen, so Herk. 

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