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Steirer wollen wieder die Koffer packen

Urlaub auf Balkonien steht im heurigen Sommer definitiv nicht auf dem Ferienprogramm. Das und mehr verrät eine aktuelle Urlauberstudie.

Paar beim Picknicken vor einem Campingbus
© Steiermark Tourismus, Tom Lamm Der Seelenbaumel zuhause hat einen neuen (alten) Namen: Camping.

Alle Jahre wieder greifen die Schüler des Tourismuskollegs Bad Gleichenberg zu den Hörern, um die Urlaubsgewohnheiten der Menschen im Land abzufragen. Heuer standen rund 450 Steirer aller Altersklassen ab 14 Jahren und knapp 500 Österreicher im Zeitraum November 2020 bis Mitte Februar Rede und Antwort, wie Auszeiten im abgelaufenen Jahr realisiert wurden und wohin es sie heuer im Urlaub zieht. Das Ergebnis fiel klar und eindeutig aus, fasst die Grazer Meinungsforscherin Claudia Brandstätter als Leiterin der Umfrage bei der Präsentation zusammen. 

Absage an Balkonien

Balkonien steht heuer nicht auf der Hitliste, vielmehr haben knapp 60 Prozent der Teilnehmer bereits definitiv eine Reise ins Auge gefasst.“  Ein Umstand, der sicher der Tatsache zuzuschreiben ist, dass im Corona-Jahr 2020 nur rund 30 Prozent der Befragten überhaupt Ferien außerhalb der eigenen vier Wände gemacht haben. „Das haben wir zuletzt in den 80er-Jahren erlebt“, so Brandstätter. Nur 5,5 Prozent machen übrigens auch 2021 keinen Urlaub. Wohin die Reise geht, das ist natürlich längst noch nicht entschieden und hängt von den Lockerungsschritten auf allen Ebenen ab. Fazit ist aber, dass die Lust auf eine Reise ins Ausland unglaublich groß ist: 84 Prozent der Interviewpartner wollen wieder ins Ausland reisen. 

Ausflüge als Urlaubshit

Bis grenzenlose Urlaube aber wieder möglich sind, sind auch im heurigen Sommer  Ausflüge im regionalen Umfeld eine durchaus gefragte Alternative, die sich mehr als 50 Prozent der Befragten vorstellen können. Damit setzt sich der Trend zu Tagestrips klar fort: Mehr als 80 Prozent der Befragten haben die freie Zeit auch im Vorjahr dafür genützt (2019: fast 90 Prozent) und bis zu neun Ausflüge unternommen, die durchaus als Kurzurlaube gewertet wurden. „Vor allem in der Altersgruppe 51 plus“, ergänzt Brandstätter, die für das aktuelle Ferienjahr einen (nicht) ganz neuen Trend ortet: „Campingurlaube stehen im Moment ganz hoch im Kurs.“ 

In Diskussionsrunden wurde im Zusammenhang mit der Urlaubsstudie ein Katalog mit Anregungen von den Schülern für die Touristiker und Dienstleister erarbeitet. 

Ideenkatalog der Schüler

Unter anderem sprechen sie sich für mehr Nachhaltigkeit des Angebotes, Mut zu Innovationen, eine stärkere Verknüpfung von On- und Offlineangeboten, besseres Destinationsmanagement, eine „respektvolle“ Digitalisierung oder dafür aus, bestehende Geschäftsmodelle zu professionalisieren und an neue Zielgruppen anzupassen. 

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