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Steirer stellen neuen Export-Rekord auf

Der steirische Außenhandel blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück: Erstmals wurde die 20-Milliarden-Euro-Marke geknackt. 

Die neuesten Exportzahlen für 2017 zeigen: Steirische Produkte sind wahre Verkaufsschlager.
© Ralf Gosch - AdobeStock Die neuesten Exportzahlen für 2017 zeigen: Steirische Produkte sind wahre Verkaufsschlager.

Die neuesten Exportzahlen für das Jahr 2017 zeigen: Steirische Produkte und Dienstleistungen sind ein globaler Verkaufsschlager. Mit einem Plus von 11,6 Prozent gegenüber 2016 konnten die Außenhandelsunternehmer um rund 2,2 Milliarden Euro mehr erwirtschaften – insgesamt kommen sie auf ein starkes Ergebnis von 21,5 Milliarden Euro. 

Damit konnte die steirische Export-Wirtschaft erstmals die 20-Milliarden-Euro-Schallmauer durchbrechen – und ist somit auch bundesweiter Wachstumssieger vor Wien (plus 10,1 Prozent) und dem Burgenland (plus 9,5 Prozent). Österreichweit lag das Außenwirtschaftsplus 2017 bei 8,2 Prozent. 

Hauptexportmarkt ist nach wie vor Deutschland mit einem Volumen von 6,3 Milliarden Euro (plus neun Prozent). Die USA überholten trotz der restriktiven Handelspolitik von Präsident Trump Italien (–0,2 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro) mit einem stolzen Plus von 36 Prozent (1,9 Milliarden Euro). Im Hinblick auf die Produkte trugen vor allem Fahrzeuge bzw. Fahrzeugteile (plus 27 Prozent sowie Waren aus Eisen und Stahl (plus 20,3 Prozent) zum starken Exportwachstum bei. 

„Als Region, in der jeder zweite Arbeitsplatz durch den Export gesichert wird, sind wir in hohem Maße darauf angewiesen, dass unsere Betriebe mit ihren Produkten und Dienstleistungen international punkten. So gesehen ist die Entwicklung des vergangenen Jahres sehr positiv“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk ergänzt: „Eine wahre Erfolgsbilanz, hinter der viel Know-how und unternehmerischer Einsatz stecken. Diesen Einsatz unterstützen wir als WKO nach allen Kräften, unter anderem mit der Außenwirtschaft Austria und ihren weltweit 110 Stützpunkten sowie dem Internationalisierungscenter Steiermark (ICS).“ 

Dass die professionelle Unterstützung zur Erschließung von internationalen Märkten gut und gerne angenommen wird, bestätigen auch die aktuellen Daten der Serviceanfragen im ICS: „Wir haben im Vorjahr rund 550 persönliche Beratungsgespräche durchgeführt und in etwa 1.200 Kunden betreut“, informiert ICS–Geschäftsführer Robert Brugger.

Mehr Informationen dazu gibt es online unter www.ic-steiermark.at oder unter www.wko.at/service/aussenwirtschaft/start.html.

Das sagen steirische Exporteure:

Herbert Wernigg, DEWESoft:
2017 konnten wir ein Umsatzwachstum von mehr als 20 Prozent erwirtschaften und erreichten eine Exportquote von 95 Prozent. China hat für uns als Markt stark an Bedeutung gewonnen, aber auch Europa und die USA. Die WKO hat uns hier auch sehr geholfen. Was uns allerdings gerade zu schaffen macht, ist der Fachkräftemangel.

Sandra Slavinec, charismaTec:  
Unser Hauptprodukt ist ein mobiles Dokumentenprüfgerät, dementsprechend weisen wir eine Exportrate von fast 90 Prozent auf. Das letzte Jahr ist für uns sehr gut verlaufen – wir konnten neue Länder wie Norwegen, Südkorea oder Island erschließen. Und heuer gab es erste Bestellungen aus den USA.

Wolfgang Knöller, STS Formtechnik:  
Das Geschäftsjahr 2017 ist für uns sehr gut verlaufen. Wir konnten einige sehr gute Aufträge abschließen und unsere Exportquote  weiter halten. Auch das Jahr 2018 ist für uns bisher durchwegs positiv und wir gehen davon aus, dass es sich auch weiterhin so entwickeln wird.

Von Sarah Gritsch

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