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Steirer schenken 6 Millionen Weihnachtspackerln

Die Optimisten überwiegen in der Steiermark auch heuer wieder: 27 Prozent der Händler rechnen mit einer Umsatzsteigerungen.

Rund 200 Millionen Euro (brutto, inkl. Ust.) wird der steirische Einzelhandel im heurigen Weihnachtsgeschäft¹ erzielen. Davon geht man zumindest bei der KMU Forschung Austria aus, wie Ernst Gittenberger erklärt: „Insgesamt wollen auch heuer wieder 91 Prozent der Steirerinnen und Steirer Weihnachtspräsente besorgen, die geplanten Ausgaben dafür liegen bei durchschnittlich 340 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem leichten Plus.“ Entsprechend vorsichtig optimistisch ist auch die Erwartungshaltung der steirischen Einzelhändler: 27 Prozent gehen in diesem Jahr zu Weihnachten von Umsatzsteigerungen aus, 24 Prozent dagegen rechnen mit einem Minus. Der große Rest, nämlich 49 Prozent, geht von einem konstanten Weihnachtsgeschäft aus, also gleich bleibenden Umsätzen. Insgesamt wollen 91 Prozent der Steirer (ab 15 Jahre) ihren Allerliebsten an Heilig Abend etwas Schenken, geplant sind heuer im Durchschnitt 7 Präsente – von ganz kleinen bis ganz großen Wünschen.

 

Wie sich das Geschäft dann tatsächlich entwickelt, werde man aber erst kurz vor Weihnachten beurteilen können. Grund dafür: Der Anteil der sogenannten „Late Shopper“ – also jene Personen, die den Großteil ihrer Geschenke erst in der zweiten Dezemberhälfte kaufen – dürfte auch heuer wieder steigen. „64 Prozent der Steirer geben an, den Großteil ihrer Geschenke erst im Dezember zu kaufen – rund die Hälfte davon erst wenige Tage vor Heilig Abend. Dazu kommt, dass durch die Gutscheine ein großer Teil des Weihnachtsgeschäfts tatsächlich erst nach Weihnachten umgesetzt wird“, weiß Gerhard Wohlmuth, Obmann der Sparte Handel in der WKO. 

Gutscheine führen auch heuer wieder das Ranking der meistgekauften Weihnachtsgeschenke an. Laut KMU Forschung Austria stehen diese bei 47 Prozent der Steirerinnen und Steirer auf der Einkaufsliste, gefolgt von Spielwaren (40 Prozent), Büchern (38 Prozent), Bekleidung und Textilien (37 Prozent) sowie Kosmetik (26 Prozent). Weiters unter den Top-10 der Präsente finden sich Unterhaltung bzw. Kultur (22 Prozent), Selbstgemachtes (19 Prozent), Sportartikel (19 Prozent), Schmuck (17 Prozent) und Bargeld (17 Prozent). Wohlmuth: „Vielfach werden die Geschenke nach Weihnachten dann auch noch umgetauscht. Damit ergibt sich für den Einzelhandel die Chance auf ein Zusatzgeschäft, dessen Bedeutung in den vergangen Jahren ebenfalls gestiegen ist.“ Zusätzliches Geschäft verzeichnet auch der Onlinehandel. Der Anteil der Steirer, die ihre Geschenke auch im Internet kaufen, ist gegenüber dem Vorjahr von 32 auf 39 Prozent gestiegen. 48 Prozent der Steirer informieren sich zudem im Internet vor dem Einkauf der Weihnachtsgeschenke. „Damit setzt sich der Trend zum Online-Shopping auch beim Weihnachtseinkauf weiter fort, wobei 61 Prozent ihre Geschenke noch immer ausschließlich im stationären Handel einkaufen“, berichtet Wohlmuth.  

Entwicklung im steirischen Einzelhandel

In den ersten drei Quartalen des heurigen Jahres verzeichnete der stationäre Einzelhandel (exkl. Tankstellen und exkl. nicht-stationären Einzelhandels) in der Steiermark ein nominelles Umsatzwachstum von +0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Real, daher unter Berücksichtigung der Preiseffekte im Einzelhandel, bedeutet dies eine „schwarze Null“. Damit liegt die Steiermark leicht unter dem Bundesschnitt, hier beträgt das nominelle Plus 1,3 Prozent, real liegt dieses bei 0,5 Prozent.



¹) Als Weihnachtsgeschäft im stationären Einzelhandel wird jener Brutto-Mehrumsatz (inkl. Ust.) im Monat Dezember verstanden, der das Normalmaß von Jänner-November übersteigt.



Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
mario.lugger@wkstmk.at


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