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Steigende Arbeitslosigkeit bei sinkenden Jobangeboten

Im November 2019 waren 33.308 Personen arbeitslos. Verschärft hat sich die Situation vor allem in Voitsberg (+12,7 Prozent).

n regionaler Hinsicht stieg die Zahl der Jobsuchenden am stärksten in den Bezirken Voitsberg (+12,7 Prozent).
© stock.adobe.com n regionaler Hinsicht stieg die Zahl der Jobsuchenden am stärksten in den Bezirken Voitsberg (+12,7 Prozent).

Der Negativtrend der letzten Monate setzt sich weiter fort: 33.308 Steirer waren Ende November 2019 beim AMS Steiermark als arbeitslos vorgemerkt – ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit waren inklusive der 7.714 Schulungsteilnehmer 41.022 Steirerinnen und Steirer ohne Job (+0,5 Prozent). 

„Sorgen bereiten auch die deutliche Abnahme der offenen Stellen (-11,4 Prozent) und das starke Plus in der Arbeitslosigkeit bei der Zeitarbeit von zehn Prozent sowie in der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen von 8,1 Prozent“, ergänzt AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe. In Summe erhöhte sich die Arbeitslosenquote im November 2019 um 0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent. 

Steiermark als Schlusslicht

In regionaler Hinsicht stieg die Zahl der Jobsuchenden am stärksten in den Bezirken Voitsberg (+12,7 Prozent), Bruck an der Mur (+8,0 Prozent) und Mürzzuschlag (+4,8 Prozent). Insgesamt mussten neun von 14 steirischen Bezirken im Vormonat ein Plus an Arbeitslosen verzeichnen. Nur die Bezirke Weiz (-0,3 Prozent), Judenburg (-0,5 Prozent), Gleisdorf (-0,6 Prozent), Leoben (-4 Prozent) und Hartberg-Fürstenfeld (-5,4 Prozent) konnten im November 2019 ein Minus erreichen. Wie schon im Oktober 2019 musste sich die Steiermark auch im November mit dem letzten Platz im Bundesländervergleich begnügen: Abgesehen von Oberösterreich (+1,9 Prozent) wurde in allen anderen Bundesländern eine Reduktion an Arbeitssuchenden festgestellt. Spitzenreiter im November 2019 war dabei Salzburg mit einem Minus von 6,3 Prozent. 

Ein Blick auf die Branchen verrät, dass die Zahl der Arbeitslosen vor allem im Bereich der Warenherstellung stark anstieg (+12,4 Prozent). Wesentlich zurückgegangen ist hingegen die Zahl der Jobsuchenden in der Land- und Forstwirtschaft (-19,1 Prozent), im Finanz- und Versicherungsbereich (19,5 Prozent) und im Bergbau (-16,7 Prozent). Ebenfalls gesunken ist die Zahl der Lehrstellensuchenden (-3 Prozent) sowie die Zahl der offenen Lehrstellen (-15,6 Prozent). 

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