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Sportlicher neuer Lehrberuf

Neuer Lehrberuf „Sportgerätefachkraft“ schließt wichtige Lücke in der Ausbildung und macht Branche fit für die Zukunft.

Mit der „Sportgerätefachkraft“ präsentiert der Handel – nach dem E-Commerce-Kaufmann/-frau – nun einen weiteren neuen, attraktiven Lehrberuf.
© WKÖ Mit der „Sportgerätefachkraft“ präsentiert der Handel – nach dem E-Commerce-Kaufmann/-frau – nun einen weiteren neuen, attraktiven Lehrberuf.

Lange – insbesondere auch von steirischer Seite – gefordert wurde ein wichtiger Lückenschluss in der Handelsausbildung, dem nun mit dem neuen Lehrberuf „Sportgerätefachkraft“ Rechnung getragen wird. „Die zunehmende Technisierung der Produkte im Sportfachhandel steigert die Anforderung an die Fachkräfte in Verkauf und Service“, erklärt Michael Nedwich, Obmann der Berufsgruppe Sportartikelhandel im Bundesgremium. „Das wird nun als zentraler Bestandteil in der Ausbildung berücksichtigt.“  

Technische Fokussierung

Auch der steirische Branchensprecher Harald Scherz zeigt sich hocherfreut, dass der neue Lehrberuf endlich auf Schiene ist. „Das Curriculum war bislang schwerpunktmäßig kaufmännisch ausgerichtet“, so Scherz. Nun komme die so wichtige technische Fokussierung hinzu. „Was notwendig ist, schließlich wird in unserer sehr beratungsintensiven Branche immer mehr Know-how gefordert: Das reicht von der Montage von Fahrrädern und Fitnessgeräten über Fehleranalysen und Services für E-Bikes bis hin zur individuellen Anpassung von Skibindungen.“ Natürlich habe man als Ausbilder hier die Nachwuchsfachkräfte umfassend geschult und trainiert, so Scherz, „aber nun sind die Erfordernisse an das ständig mit der Technik wachsende Berufsbild auch im Lehrplan verankert und die Arbeit wird mit der Definition als eigener Lehrberuf natürlich deutlich aufgewertet“.

Und das mache eine Ausbildung im Sportfachhandel für potenzielle Nachwuchsfachkräfte insgesamt sicherlich attraktiver, ist Scherz überzeugt: „Es ist ein Beruf der Zukunft, dem wir damit Rechnung tragen.“

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