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Sorge vor dem Raucherlärm

Ab 2018 darf nur noch vor Lokalen geraucht werden.Wirten könnte Sperrstundenverkürzung drohen, wenn sich Anrainer vom Lärm belästigt fühlen.

Ab 1. Mai 2018 darf nur noch vor Lokalen zum Glimmstängel gegriffen werden. Fühlen sich Anrainer vom Lärm der Nikotinsüchtigen „unzumutbar“ gestört, dann spielt ihnen die aktuelle Gewerbeordnung (noch) einen Trumpf in die Hände: die Vorverlegung der Sperrstunde. Im Klartext: Wird vor dem Lokal zu laut gesprochen und gelacht, dann könnte dem Wirt eine Sperrstundenverkürzung drohen. Dagegen zieht die WKO schon jetzt ins Feld, um zeitgerecht zu einer Lösung des Pro­blems zu kommen.

Barbara Krenn, Fachgruppenobfrau Gastronomie: „Wir fordern eine sachgerechte Regelung der Gewerbeordnung, die auf die fast 10.000 Hotel- und Gastronomiebetriebe mit rund 40.000 Mitarbeitern Rücksicht nimmt. Es kann nicht immer der Anrainerschutz vor die Interessen der Betriebe gestellt werden. Bei allem Verständnis dafür, dass die Nachbarn zu schützen sind, wofür wir auch alle Vorkehrungen treffen werden.“ Eine Neuregelung der Gewerbeordnung zu dieser Causa fordert auch der Grazer Multigastronom Michael Schunko, der alle seine Betriebe schon jetzt zur rauchfreien Zonen erklärt hat: „Wir müssen den Rauchern Outdoor-Alternativen anbieten, mit denen sie leben können. Wenn wir sie drinnen und draußen nicht haben wollen, dann ist das eine klare Diskriminierung, und das kann ja wohl nicht sein. Wir hinken schon wieder nach, im Vergleich zu anderen Ländern.“

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