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Sonnige Aussichten für die PV-Branche

Ob auf Dächern, Fassaden, Terrassen oder Carports: Für Photovoltaik-Lösungen gibt es laufend neue Ideen. Welches Potenzial gebäudeintegrierte PV hat.


Montage von PV-Modulen
© Adobe Stock Ob als Zaunelement, am Balkongeländer oder als Terrassenüberdachung: PV-Lösungen werden immer vielfältiger.

Bei der Erreichung der Klimaziele spielen Solarstromanlagen auf Gebäuden eine große Rolle: Ob auf Dächern, Fassaden, Carports oder Terrassen, die Nachfrage nach individuellen gebäudeintegrierten PV-Lösungen ist groß. So ist der Photovoltaik-Markt im Privatbereich in den letzten zwei Jahren laut dem Bundesverband „Photovoltaik Austria“ um 20 Prozent gewachsen – und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Gesetzliche Regelwerke sehen immer öfter den verpflichtenden Umstieg auf grüne Energiequellen vor – so auch die Novelle des steirischen Baugesetzes, das kürzlich auf den Weg gebracht wurde. Dieses sieht im Kern vor, dass auf so gut wie jedem Gebäude, das neu errichtet oder umfassend saniert wird, jeweils in Abhängigkeit der Brutto-Grundfläche eine Solar- oder PV-Anlage errichtet werden muss.

Innovative Lösungen 

Daniel Nauschnegg, Chef des gleichnamigen Energietechnik-Unternehmens in Eibiswald, kennt die Branche seit Jahren: „Die Möglichkeiten, PV-Module zu platzieren, werden immer vielfältiger. Neben Anlagen auf Schräg- und Flachdächern wird die bauwerkintegrierte PV immer beliebter.“ Eines der steirischen Vorzeigeprojekte in diesem Bereich ist der Grazer Science Tower. Zusätzlich zu freistehenden Anlagen gibt es auch spektakuläre Projekte wie schwimmende PV-Anlagen, die etwa bei Bagger- oder Stauseen zum Einsatz kommen.  „Auch verkehrsintegrierte Lösungen auf Lärmschutzwänden oder Straßenbelägen sind auf dem Vormarsch“, so der Experte. 

Als Consultant für Erneuerbare Energie und diplomierter Energie-Autarkie-Coach weiß er um die Vorzüge der umweltfreundlichen Technologie. „Abhängig vom Strompreis amortisieren sich die Investitionen nach sieben bis zehn Jahren. Und der Fördertopf ist gut gefüllt“, verweist der Experte  auf umfangreiche Förderungen von Bund und Land. 

Auch das Design spielt bei der Wahl der Module eine immer größere Rolle, sagt er: „Es müssen nicht immer blauschwarze Platten sein. Module kann man mittlerweile auch einfärben. Etwa ziegelrote Module, die dann dem Denkmalschutz oder dem Ortsbildschutz entsprechen.“ 

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