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Solides Plus im GRAWE-Konzern

Trotz schwieriger Zeiten verzeichnet der GRAWE-Konzern ein kräftiges Wachstum: Sowohl beim Gewinn als auch bei den Prämien gab es ein Plus.

Othmar Ederer und Klaus Scheitegel präsentieren die GRAWE-Bilanz.
© Ralph König/GRAWE Othmar Ederer (Vermögensverwaltung) und Klaus Scheitegel (GRAWE AG)

Auch wenn die Rahmenbedingungen im Vorjahr alles andere als einfach waren, konnte der GRAWE-Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr bemerkenswerte Zuwächse verzeichnen. Und diese spiegeln sich in den jüngsten Geschäftszahlen wider, die die Vorstandsvorsitzenden Othmar Ederer (Vermögensverwaltung) und Klaus Scheitegel (GRAWE AG) kürzlich präsentierten: So legten in der GRAWE AG die Prämieneinnahmen um 3,3 Prozent auf 649,8 Millionen Euro zu, und der Gewinn kletterte auf 65,2 Millionen Euro – was einem Plus von 8,3 Prozent entspricht. In der GRAWE Group belief sich das Prämienwachstum auf 4,5 Prozent, sodass sich die Einnahmen auf 992,6 Millionen Euro beliefen. Der Gewinn im Versicherungs-, Banken- und Immobiliensektor wird mit 122,4 Millionen Euro ausgewiesen.

Zukäufe unter Dach und Fach

Unter Dach und Fach gebracht wurde im Vorjahr auch der Zukauf zweier Versicherungsgesellschaften in Südosteuropa. Neben dem Erwerb der nordmazedonischen Eurolink Insurance Inc. Skopje wurde auch die montenegrinische Swiss Osiguranje Podgorica von der GRAWE übernommen. „Mit diesen Akquisitionen bewerkstelligte die GRAWE nicht nur den Einstieg in das Kfz- und Sachversicherungsgeschäft in Montenegro, sondern erweiterte auch ihr Angebot in Nordmazedonien, wo sie zum klaren Marktführer aufgestiegen ist“, resümiert Ederer. 

Grund zur Freude gibt es im Versicherungsgeschäft auch im Inland, wurde die GRAWE auch heuer mit dem „Recommender Award“ in der Kategorie „Versicherungen bundesweit“ ausgezeichnet. Für das laufende Jahr gibt es in der GRAWE- Bankengruppe noch große Pläne: So  soll die Verschmelzung des Bankhauses Schelhammer & Schattera, der ältesten Privatbank Wiens, mit der Capital Bank in Graz noch heuer über die Bühne gehen, womit die Ins-
titute unter einer gemeinsamen Marke vereint werden. 

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