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So wollen die Steirer wohnen

Die neue Wohnraumstudie 2018 der Erste Bank und Sparkassen durchleuchtet die Wohnträume der Steirer – rund 53 Prozent wünschen sich hier eine Veränderung. 

V.l.:Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse, Roland Jagersbacher, Geschäftsführer s REAL Steiermark, Architektin Marion Wicher, Marion Wicher Architektur, René Vertnik, wohn² Beratung Steiermärkische Sparkasse.
© NYR Design & Photography V.l.:Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse, Roland Jagersbacher, Geschäftsführer s REAL Steiermark, Architektin Marion Wicher, Marion Wicher Architektur, René Vertnik, wohn² Beratung Steiermärkische Sparkasse.

Wie die Steirer wohnen (wollen), verrät die neue Wohnstudie der Erste Bank und Sparkassen – und diese zeigt: Der Trend im Wohnen geht derzeit vom Haus zur Wohnung und vom Land in die Stadt. Und die Steirer lassen sich das Wohnen auch so Einiges kosten – die monatlichen Wohnkosten liegen bei rund 623,30 Euro, bundesweit liegt dieser Wert bei 651,10 Euro. Ebenso geben rund 62 Prozent an, dass die Wohnkosten in den letzten fünf Jahren stark bzw. etwas gestiegen sind.  „Die Steirerinnen und Steirer sind grundsätzlich zufrieden mit ihrer Wohnsituation. Dennoch hat ein erheblicher Teil der Bevölkerung vor, künftig etwas an ihrer Wohnsituation zu ändern“, weiß Roland Jagersbacher, Geschäftsführer "s REAL Steiermark". Konkret haben 53 Prozent der Steirer den Wunsch nach Veränderung – 26 Prozent wünschen sich beispielsweise eine ruhigere Lage oder bessere Infrastruktur, 13 Prozent würden gerne renovieren.

Das Eigenheim ist nach wie vor der Traum vieler – und gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase setzen rund 41 Prozent der Steirer ihre Bau-oder Renovierungsvorhaben früher um (österreichweit: 38 Prozent). Speziell im Neugeschäft nimmt die fixe Verzinsung zu; rund 50 Prozent greifen auf eine fixe Verzinsung zurück, während die andere Hälfte eine variable Verzinsung bevorzugt. Kriterien, auf die bei der Wahl einer Finanzierung besonders geachtet werden, sind transparente Bedingungen (84 Prozent), gute Konditionen und niedrige Zinsen (86 Prozent), eine gute Beratung (86 Prozent) sowie maßgeschneiderte Angebote (67 Prozent). „Die momentan anhaltende Niedrigzinsphase beschleunigt die Aufnahme von Wohnkrediten. Und motiviert viele Steirerinnen und Steirer zu vorgezogenen Investitionen. Wer dafür einen Kredit benötigt sollte rasch handeln. Wir erwarten für 2018 eine Kreditvergabe im Wohnbaugeschäft in der Höhe von 410 Millionen Euro“, so Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse. 

Eine wichtige Rolle beim Thema Wohnbaufinanzierung spielt auch das Thema Förderungen: „Es gibt sowohl für die Schaffung von neuem Wohnraum, als auch für die Sanierung von bestehenden Objekten verschiedenste Förderungsmöglichkeiten. Zusätzlich dazu können die Steirer auch Zinszuschüsse zu Darlehensbeträgen für Jungfamilien bei der ersten Hausstandsgründung in Anspruch nehmen“, informiert der Experte René Vertnik von der "wohn2Beratung" Steiermärkische Sparkasse. 

Alle Zahlen, Daten und Fakten zur Wohnstudie 2018

• Wichtige Kriterien bei Krediten und Finanzierungen: Transparente Bedingungen (86 Prozent), Rasche Bearbeitung (65 Prozent), Flexible Rückzahlung (57 Prozent), Maßgeschneiderte Angebote (67 Prozent), gute Beratung (86 Prozent), gute Konditionen und niedrige Zinsen (86 Prozent). 

• 41 Prozent der Steirer (38 Prozent österreichweit) setzen wegen der Niedrigzinsphase früher Bauvorhaben um. 

•  Bei 6 von 10 Steirern sind die Wohnkosten in den letzten 5 Jahren gestiegen (bei 19 % "stark" und bei 43 % "etwas"). Bei 28 % sind die Kosten gleich geblieben und bei 6 % sind diese gesunken. 

•  Die monatlichen Wohnkosten in der Steiermark liegen um rund 28 Euro unter dem Österreich-Schnitt: In diesem Bundesland werden im Monat rund 623 Euro fürs Wohnen bezahlt, bundesweit 651 Euro. 

• 71 Prozent aller Steirer besitzen Eigentum (57 Prozent ein Haus; 14 Prozent eine Wohnung).

• 29 Prozent aller Steirer mieten (davon 9 Prozent ein Haus, 20 Prozent eine Wohnung). 

• 53 Prozent der Steirer haben Veränderungswünsche (26 Prozent wünschen sich eine ruhigere Lage, bessere Infrastruktur oder den Erwerb von Eigentum, 13 Prozent würden renovieren, 12 Prozent wünschen sich mehr Platz und 12 Prozent würden gerne den Außenbereich verändern).

•  In einem steirischen Haushalt leben im Durchschnitt 2,5 Personen. Am häufigsten sind 2-Personen- Haushalte (35 %), gefolgt von Single-Haushalten (23 %) und 3 Personen-Haushalten (18 %). 

Von Sarah Gritsch

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