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So wollen die Steirer heute wohnen

62,1 Quadratmeter – so groß ist eine durchschnittliche steirische Neubauwohnung. Eine neue Datenbank gibt nun Einblicke in Wohnbauprojekte.

Neubauten
© chlorophylle, adobestock Eine neue Baudatenbank dient als Datensammlung und Planungshilfe.

Wo wird wie viel gebaut? Welche Arten von Wohnungen und in welcher Größe werden diese realisiert? Wie ist die typische Ausstattung? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die neue Baudatenbank der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKO und des Verbandes Gemeinnütziger Bauvereinigung (GBV). Sie dient als Datensammlung und Planungshilfe für die Branche und ermöglicht eine Analyse der Bautätigkeit im Steirerland. 

Insgesamt 650 weiß-grüne Wohnbauprojekte mit mehr als 24.000 Wohneinheiten wurden dafür unter die Lupe genommen – mit interessanten Aufschlüssen: Ein durchschnittliches Projekt besteht aus 38 Wohnungen mit einer durchschnittlichen Fläche von jeweils 62,1 Quadratmetern. 43 Prozent der errichteten Wohnungen haben ein bis zwei Zimmer, 38 Prozent verfügen über drei und 19 Prozent über mehr als vier Zimmer. 94 Prozent der einzelnen Wohnungen haben Freiflächen in Form von Balkon (60 %), Terrasse (32 %), Gartenanteil (22 %) und / oder Loggia (6 %). Zudem verfügt jede Einheit im Schnitt über 1,37 Pkw-Stellplätze. 

Im Vergleich zum Bestand an Wohnungen wird am meisten in Graz und Graz-Umgebung gebaut, die anderen steirischen Regionen sind weit abgeschlagen. „Während innerhalb des letzten Jahres in Graz 15,7 und in Graz-Umgebung 14 Wohneinheiten pro 1.000 Einwohnern auf den Markt gekommen sind, waren es in Murau und im Murtal jeweils nur 0,9“, berichtet Gerald Gollenz, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der WKO Steiermark. „Eine große Herausforderung wird deshalb künftig der Ausgleich zwischen urbanen Lebensräumen und ländlichen Regionen sein.“ Interessant ist auch der Vergleich mit Wien: Während in der Steiermark ein neuer Wohnbau durchschnittlich aus 38 Wohneinheiten besteht, sind es in der Bundeshauptstadt 60 Wohnungen. 

Wer wo wie viel baut

Das Engagement der gemeinnützigen und gewerblichen Bauträger ist unterschiedlich verteilt: Im Burgenland werden zum Beispiel 84 Prozent der Wohnbauten (Eigentum und Miete) von gemeinnützigen Bauträgern errichtet, in Niederösterreich sind es 64, in der Steiermark 34 und in Wien 33 Prozent. Der Rest der großen Wohnbauten geht auf das Konto von gewerblichen Bauträgern. „Im Gesamtbild zeigt die Statistik die gute Symbiose zwischen gewerblichen und gemeinnützigen Wohnbauträgern“, sind sich GBV-Obmann Christian Krainer und sein Stellvertreter Wolfram Sacherer einig. „Und die Zahlen zeigen auch, dass die gemeinnützigen Wohnbauträger auch im ländlichen Raum für leistbares Wohnen sorgen.“

Die günstigsten Wohnungen unter den im Rahmen der Datenbank derzeit ausgewerteten Bundesländern gibt es aktuell übrigens in der Steiermark mit einem Durchschnittspreis von 213.400 Euro, danach folgen das Burgenland mit 274.350, Niederösterreich mit 278.965 und schließlich Wien mit 363.000 Euro. Interessant ist auch der Vergleich der Zahl der Fertigstellungen in den nächsten Jahren: Die Steiermark zeigt hier ein aufsteigendes Bild. „Ähnlich wie in Wien übersteigt auch hier das Angebot von Bauträger-Wohneinheiten die prognostizierte Haushaltsentwicklung“, betont Gollenz.


Präsentation der neuen Baudatenbank - Pressekonferenzteilnehmer
© Foto Fischer Christian Krainer, Obmann Verband gemeinnützige Bauvereinigungen (GBV), Gerald Gollenz, Obmann FG Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Wolfram Sacherer, Obmann-Stv. GBV, sowie Alexander Bosak und Matthias Grosse von Exploreal (beide GF) v.l.



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