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So wird im neuen Jahr veranlagt

Laut einer aktuellen Umfrage bremst Corona zwar den Konsum, aber nicht den Trend zu Wohnbaufinanzierungen und zum Sparen.

Geldscheine
© vegefox/Adobe Stock Die Sparquote ist seit Ausbruch der Corona-Krise deutlich gestiegen.

Die Corona-Krise hat nicht nur die rot-weiß-rote Wirtschaft mit voller Wucht getroffen, sondern hinterlässt auch Spuren im Spar- und Anlageverhalten der Österreicher, wie eine aktuelle Umfrage von Integral im Auftrag der Erste Bank belegt: Demnach erweisen sich die Österreicher gerade in der Krise als veritable Sparefrohs, vier von fünf Österreichern planen in den nächsten zwölf Monaten Geld zu veranlagen – die geplante Sparsumme liegt bei durchschnittlich 5.800 Euro. Im Zuge der bundesweiten Umfrage wurden 1.000 Österreicher im dritten Quartal zu ihren Spar- und Anlageplänen sowie zu ihrem Finanzierungsbedarf befragt.

Interessant ist dabei ein Blick auf die gefragtesten Anlageformen: Während Sparklassiker  wie das Sparbuch (minus elf Prozentpunkte), der Bausparer (minus sechs Prozentpunkte), die Lebensversicherung (minus fünf Prozentpunkte) und die Pensionsvorsorge (minus sieben Prozentpunkte) zum Teil massiv an Beliebtheit verloren haben, erfreuen sich Fonds, Aktien und Anleihen steigender Beliebtheit. So möchten ganze 28 Prozent der Befragten heuer in Wertpapiere investieren.

Geplante Anschaffungen

Bei den geplanten Anschaffungen zeigt sich ein differenziertes Bild: Seit Ausbruch der Corona-Krise geht der Konsum deutlich zurück. So ist die Zahl derer, die eine größere Anschaffung planen, um ganze zehn Prozentpunkte auf 28 Prozent gesunken – allerdings treibt der Wohnbau die Kreditsummen dennoch nach oben. So lässt sich unterm Strich eine um 40 Prozent höhere durchschnittliche Kreditsumme verzeichnen. Grund dafür ist die große Nachfrage nach Wohnbaufinanzierungen – sei es für den Erwerb von Eigentum, Renovierungsarbeiten oder Aus- und Umbauten. Und das schlägt sich auch in Zahlen nieder: Bei geplanten Finanzierungen ist die durchschnittliche Kreditsumme im Jahresvergleich von rund 79.400 Euro auf 103.000 Euro gestiegen. Im Schnitt finanziert jeder Fünfte sein Vorhaben über einen Bankkredit oder ein Bauspardarlehen, wobei der Großteil –  nämlich 79 Prozent – zunächst auf die eigenen Ersparnisse zurückgreift.

Ob sich die bundesweiten Zahlen auch auf die Steiermark umlegen lassen? Wir haben uns bei den Verantwortlichen steirischer Banken umgehört und nach den weiß-grünen Veranlagungstrends für 2021 gefragt.


Gerhard Fabisch, Steiermärkische Sparkasse: „Trotz Pandemie gehen wir zuversichtlich ins Jahr 2021. Mit dem Impfstoff erwarten wir eine Erholung. Wir planen, dass Finanzierungen um fünf Prozent wachsen und der Wertpapier-Bereich um acht Prozent.“

Martin Schaller, RLB Steiermark: „Die Kreditdynamik ist aufgrund geringerer Investitionen zurückgegangen. Es wird aber Nachzieheffekte geben, wenn die Lockdowns bald ihr Ende finden, die Planbarkeit zurückkehrt und die Stimmung wieder wächst.“

Regina Ovesny-Straka, Volksbank Steiermark: „Wir sehen für 2021 weiter einen Rückgang beim klassischen Sparbuch. Alternativ dazu gewinnt das Fondssparen an Beliebtheit. Bei den Kreditfinanzierungen rechnen wir nicht mit einem wesentlichen Anstieg.“

Nikolaus Juhasz, BKS Bank: „Wir rechnen mit einem leichten Anstieg bei Spareinlagen und einer merklichen Zunahme bei Kreditvergaben. Unternehmen nützen vermehrt die Investitionsprämie für die Weiterentwicklung in Digitalisierung und Ökologie.“



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