th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

So werden Bücher als Kulturgut geschützt

Branchenvertreter begrüßen die neu beschlossene Buchpreisbindung als wichtige Maßnahme für den heimischen Buchhandel.

Bücherstapel
© Adobe Stock/Kara Mit der Buchpreisbindung werden Bücher als Kulturgut geschützt.

Das Buchpreisbindungsgesetz wurde kürzlich mit einer Novellierung auf neue Beine gestellt und im Nationalrat einstimmig beschlossen. Die Reaktionen in der Branche sind durch die Bank positiv, sichert das neue gesetzliche Regelwerk doch den heimischen Buchhandel gegen internationale Online-Riesen ab. Friedrich Hinterschweiger, Obmann des Fachverbandes Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), sieht darin „ein klares Bekenntnis zu einer vorausschauenden Kulturpolitik in Österreich“. Inhaltlich bringt die Novelle auch einiges an Neuerungen, unter anderem, was die Definition des Mindestpreises betrifft. Dieser soll nämlich nicht wie bisher als Netto-, sondern als Bruttopreis angegeben werden. Ebenso sind zulässige Lagerabverkäufe als solche auch korrekt zu bezeichnen.

Hohe Buchhandelsdichte in Österreich

Durch die Novellierung des Gesetzes, das am 1. Jänner 2023 in Kraft tritt, sollen im Kern weiterhin Konzentrationstendenzen im Vertrieb eingedämmt werden. Die Verleger bzw. Importeure sind demnach gesetzlich verpflichtet, einen Mindestpreis für einen Buchtitel festzusetzen, der Letztverkäufer darf diesen dann nicht unterschreiten.

„Wir können stolz sein, dass wir im Bereich der Neuerscheinungen von Büchern weltweit im Spitzenfeld liegen. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in der hohen Buchhandelsdichte in Österreich“, sagt Hinterschweiger. Allein in der Steiermark gibt es aktuell 180 Buchhandlungen und 170 Verlage. „Das neue Gesetz ist ein entscheidender Schritt zum Schutz von Büchern als Kulturgut bei gleichzeitigem Erhalt der großen Vielfalt im Buchvertrieb“, so der Fachverbandsobmann.

Das bisherige Gesetz aus dem Jahr 2000 wurde zuletzt im Jahr 2014 novelliert. Die nun beschlossenen Neuerungen würden noch mehr Rechtssicherheit bringen, schließt der Branchenvertreter.

Das könnte Sie auch interessieren

Baustelle in Nigeria mit österreichischen Fachkräften

In Nigeria baut man auf rot-weiß-rote Lehrausbildung

Mit steirischer Hilfe wurde in Enugu eine Berufsschule für Installateure, Hochbauer und Elektriker realisiert. Aktuell werden 100 Fachkräfte ausgebildet.  mehr

Rainer Stelzer und Martin Schaller in der Raiffeisen-Zentrale

"Zinswende kommt fünf Jahre zu spät"

Laut Analyse zum Jahresauftakt erwarten die Chefs der Raiffeisen Landesbank für heuer eine Aufhellung der Wirtschaftslage. mehr

Alfred Scheucher

Mit Fleischerbeil statt Hörsaal zur Nummer eins am Markt

Der Handelsmerkur für das Lebenswerk geht an Alfred Scheucher. Unverhofft ins Business gestartet, hat er Steirerfleisch zur Nummer eins in Österreich gemacht. mehr