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So hat sich der steirische Immobilienmarkt entwickelt

Die Nachfrage nach Immobilien ist in Zeiten von Corona und niedrigen Zinsen groß. Entsprechend gestiegen ist zum Teil das Preisniveau. Trotzdem wohnt man in der Steiermark – gemessen am Bundesschnitt – vergleichsweise günstig.

Gerald Gollenz, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: „Corona hat den regionalen Immobilienmarkt beflügelt.
© Foto Fischer Gerald Gollenz, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: „Corona hat den regionalen Immobilienmarkt beflügelt."

Wer heutzutage eine Mietwohnung sucht oder sich den Traum eines Einfamilienhauses realisieren will, der kommt im Steirerland – trotz Preissteigerungen im vergangenen Jahr – vergleichsweise günstig zum Zug. So lautet das Ergebnis des aktuellen Immobilienpreisspiegels des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 6,54 Euro sind Mietwohnungen nur in Kärnten (6,36) und Burgenland (6,31 Euro) günstiger zu haben – in Vorarlberg bezahlt man dafür 10,11 Euro. Bei Baugrundstücken (90,74 Euro pro Quadratmeter), Einfamilienhäuser (1.357,18 Euro pro Quadratmeter), Reihenhäusern (1.202,58 Euro pro Quadratmeter) und gebrauchten Eigentumswohnungen (1.188,05 Euro pro Quadratmeter) ist die grüne Mark beim Preis sogar bundesweit die Nummer eins. Dazu Gerald Gollenz, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: „Die steirischen Immobilienpreise waren auch 2020 generell am unteren Ende von Österreich angesiedelt, wobei weite Teile des Ballungsraums Graz hier natürlich eine Ausnahme bilden.“ 

Wo man in der Steiermark am günstigsten wohnt

Regional betrachtet fällt die Preisentwicklung höchst unterschiedlich aus. Am günstigsten sind Baugrundstücke im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (44,46 Euro pro Quadratmeter), gefolgt von der Südoststeiermark (47,16) und von Murau (53,71 Euro). Am teuersten sind Baugründe dagegen in Graz (293,21 Euro), gefolgt von Graz-Umgebung (128,66 Euro). Bei neuen bzw. gebrauchten Eigentumswohnungen heißen die Preissieger Murtal (1.723,49 bzw. 829,93 Euro pro Quadratmeter) und Murau (1.749,38 bzw. 872,13 Euro). Am oberen Ende der Preistabelle findet man hier jeweils wieder die Landeshauptstadt Graz mit einem Durchschnittspreis von 3422,66 Euro pro Quadratmeter bei Erstbezug beziehungsweise 1.947,20 Euro pro Quadratmeter bei gebrauchten Immobilien. Beim Mietzins dagegen schwankt der durchschnittliche Quadratmeterpreis zwischen 5,38 Euro (Voitsberg) und 8,84 Euro (Graz). Gollenz mit der Entwicklung im Detail: „Sowohl bei den Eigentumswohnungen Erstbezug als auch bei gebrauchten Wohnungen gibt es eine Steigerung quer durch das gesamte Bundesland, wobei natürlich die Preise in Graz und Graz Umgebung am höchsten sind, die niedrigsten Durchschnittswerte sowohl für neue als auch für gebrauchte Eigentumswohnungen findet man auch weiterhin in den Bezirken Murau, Murtal und Voitsberg“, betont der Obmann. 

Auch bei den Preisen für Einfamilien – und Reihenhäuser werden moderate Anstiege und erstmals kaum Rückgänge mit Ausnahme in den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld, Leoben oder Deutschlandsberg verzeichnet. "Auch bei den Wohnbaugrundstücken gibt es nach wie vor die Tendenz nach oben, wobei 2020 die höchsten Steigerungen in Leoben zu finden waren, gefolgt vom Graz und Graz/Umgebung. Am günstigsten kann man nach wie vor im Durchschnitt ein Grundstück im Bezirk Hartberg/Fürstendfeld sein Eigen nennen, gefolgt vom Bezirk Südoststeiermark, der die geringste prozentuelle Steigerung in diesem Bereich aufweist. Bei den Mietwohnungen gibt es quer durch alle Kategorien und Bezirke ups and downs, die Höhe der Mieten befindet sich in der Steiermark aber weiterhin auf einem guten und auch leistbaren Niveau“, so Gollenz. 

Markt für Betriebsgrundstücke wieder leicht im Steigen

Die Preise für Betriebsgrundstücke sind ebenfalls größtenteils gestiegen, am meisten in den Bezirken Deutschlandsberg und Graz-Umgebung, billiger wurden diese im Mittelwert in den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld, Voitsberg und Weiz. „Am Büromarkt sah man 2020 dagegen durchwegs eher billigere Mieten, auch in Graz sind kaum Veränderungen bemerkbar“, so Gollenz. Die Preisentwicklung im Detail: Am teuersten sind die Preise einmal mehr in Graz, wo der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Gewerbeflächen bei 206,56 Euro liegt – im Schlusslichtbezirk Murau kann man dieselbe Fläche um nicht einmal ein Fünftel erwerben (37,89 Euro). Bei den Büroflächen schwanken die Mietpreise zwischen 5,15 Euro (Murtal) und 10,14 Euro pro Quadratmeter (Graz). Ähnliches gilt für Geschäftslokale, wo die Preise zwischen 4,80 Euro (Murtal) und 37 Euro in der Landeshauptstadt liegen.   

Fazit von Gollenz: „Abschließend kann zusammenfassend gesagt werden, dass der Wohnungsmarkt weiterhin auf sehr gutem Niveau agiert, speziell in Graz und Großraum Graz werden neue Projekte den Markt auch weiterhin beeinflussen, aber die Haushaltsentwicklung in diesen Bezirken zeigt doch eine leichte Tendenz nach unten.  Der Mietenmarkt in Graz zeigt deutlich eine Veränderung in der Nachfrage zugunsten neuer Wohnungen, wie sich die Coronakrise auswirkt, wird abzuwarten sein. Die von der Fachgruppe Steiermark forcierte Regionalentwicklung zeigte auch 2020 weitere Früchte, es sind Steiermark weit Maßnahmen zur Verbesserung sowohl der Arbeits- als auch der Wohnsituation erkennbar. Auch weiterhin werden wir als Vertreter der Steirischen Immobilienwirtschaft auf die Politik einwirken, Maßnahmen zu treffen, um die Regionen weiter zu stärken und für die Menschen lebenswerter zu machen.“

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