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So gelingt Business trotz Krise

Wie Betriebe in Zeiten von Corona gestärkt aus der Krise hervorgehen, erklärt Autor und Trainer Gerhard Schadler im Interview. 

Gerhard Schadler
© Foto Fischer Gerhard Schadler beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Auswirkungen von Gefühlen auf Erfolg und Wirtschaft.

Viele Betriebe sind wegen der Corona-Krise an der Grenze der Belastbarkeit. Wie können sie handlungsfähig bleiben?

Gerhard Schadler: Monatelang haben wir nur schlechte Nachrichten gehört, das setzt eine Negativspirale im Kopf in Gang. Doch das destruktive Denken ist nicht hilfreich – im Gegenteil, es blockiert die Kreativität, die gerade jetzt gefragt ist. Das haben viele Jungunternehmer gezeigt, die in der Krise erfinderisch waren. Wichtig ist, in der Gegenwart präsent zu sein, sich für den Betrieb Unterstützung zu holen, wo sie möglich ist. Aber Schwarzmalen ist kontraproduktiv. 

Doch die wirtschaftliche Situation stimmt nicht gerade zuversichtlich ...

Schadler: Natürlich gibt es Fakten, die man nicht schönreden kann. Sie geben die Rahmenbedingungen vor, aber es gibt noch viel Gestaltungsspielraum. Unternehmer, denen es gelingt, die Gesamtheit ihrer Fähigkeiten einzusetzen, werden die Nase auch in schwierigen Zeiten vorne haben. Nicht alles wird über Zahlen, Daten, Fakten definiert, vielmehr ist die Stimmungslage ist mitentscheidend für den unternehmerischen Erfolg.

Können Sie das an einem Beispiel festmachen? 

Schadler: Der Holzbau hat gezeigt, was die Kombination aus einem positiv besetzten Produkt, also einem guten Gefühl, und gutem Kundenkontakt ermöglicht: Die Branche hat im Vorjahr eines ihrer erfolgreichsten Jahre verzeichnet.

Gerade jetzt stehen viele Betriebe vor Weichenstellungen. Wie kann man die Entscheidungsfindung erleichtern? 

Schadler: Gute Entscheidungen zu treffen, ist jetzt umso schwieriger, weil es keine Planbarkeit gibt. Wichtig ist die grundsätzliche Bereitschaft zur Veränderung, die Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem.  Und Mitarbeiter spielen eine ganz wichtige Rolle. Sie sind die Spezialisten und eine wichtige Ressource. Da lohnt es sich oft besser hinzuhören, nachzufragen, nach neuen Ideen und Lösungen zu suchen. 

Handwerksbetrieben werden oft Attribute wie Tradition und Regionalität zugeschrieben. Wie können sie ihr Image weiter aufwerten? 

Schadler: Indem sie gerade in der Krise fair bleiben, gutes Service und direkte Ansprechpartner bieten. Kunden haben ein langes Gedächtnis. Das Gesamtpaket muss passen.

Zur Person: 

Der Grazer Autor, Trainer und Entwickler Gerhard Schadler beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit der Auswirkung von Gefühlen auf Erfolg und Wirtschaft. Sein Unternehmen firmiert unter dem Namen "Gefühlslogik".


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