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So geht Sommer und Schule

120.000 Eltern in der Steiermark stehen in den Sommerferien vor einem Betreuungsproblem: Urlaube und Zeitguthaben sind vielfach aufgebraucht. Auch dieArbeitgeber sind unter Druck, sie brauchen ihre Mitarbeiter in den Betrieben. 

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© Ermolaev Alexandr / Adobe Stock

Es ist eine Mammutaufgabe, vor der derzeit tausende Mütter und Väter im Steirerland stehen: Wegen der Corona-Krise haben sie vielfach schon jetzt ihre Zeitguthaben oder große Teile ihres Urlaubs verbraucht, um ihre Kinder in der Zeit des Lockdowns betreuen zu können – und stehen damit jetzt vor einem gewaltigen Betreuungsproblem in den Sommerferien.

Wir haben bei steirischen Betrieben aus verschiedenen Branchen nachgefragt, welche Lösungen sie für ihre Mitarbeiter anbieten und welche Rahmenbedingungen aus ihrer Sicht wünschenswert wären. Tenor des Rundrufs: Auch wenn sich die Betriebe höchst flexibel und lösungsorientiert zeigen – vom Homeoffice bis zu Betriebsferiencamps wird hier viel angeboten –, gibt es viel Nachholbedarf in Sachen Ferienbetreuung:

Andreas Unger, Regionalleiter  Bank Austria: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat für uns hohe Priorität, wir bieten flexible Arbeitszeitgestaltung, Homeoffice sowie ein KidsCamp im Sommer an. Für Familienfreundlichkeit wurden wir mehrfach ausgezeichnet.“

Andreas Mayer, Intercoiffeur Mayer: „Wir haben alle unsere Salons sechs Tage die Woche geöffnet. Mitarbeiterinnen mit Betreuungspflichten wünschen sich daher zeitlich flexible Betreuungseinrichtungen, also bei Bedarf auch am späteren Nachmittag oder samstags.“

Ulrike Poscharnegg-Kriebernegg, Spedition Poscharnegg: „Ich fordere leistbare bzw. kostenlose Feriencamps und durchgehende Sommerbetreuung. Für betreuende Elternteile sollte es bis zum zwölften Lebensjahr des Kindes zusätzlichen Jahresurlaub geben.“

Stefan Schmidhofer, Leftshift One: „Wir versuchen, den Mitarbeitern im Sommer verstärkt Homeoffice zu ermöglichen. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Effektivität nicht darunter leidet: Unsere Mitarbeiter vergelten das hohe Vertrauen mit guten Leistungen.“

Sabine Dettenweitz, Heldeco: „Eine ,Summer School‘ wäre nicht nur dem Aufschwung zuträglich, sondern könnte auch coronabedingte Defizite wettmachen. Wir selbst haben im Sommer einen Betriebsurlaub – für unsere Mitarbeiter und für Revisionsarbeiten.“

Andreas Schaller, Boom Software: „Für kurzfristigen Bedarf sind wir flexibel bei den Arbeitszeiten für Mitarbeiter mit Betreuungspflichten. Sind Kindergärten und Schulen längere Zeit geschlossen, würden wir uns über ein Betreuungsangebot der Stadt Leibnitz freuen.“

Christoph Holzer, GF Spar Steiermark: „Für Mitarbeiter mit Kindern ist es wichtig, dass diese auch im Sommer bis in die Abendstunden einen öffentlichen Kinderbetreuungsplatz haben. Im Raum Graz bietet Spar für seine Mitarbeiter für zwei Wochen ein Sommercamp an. “

Christoph Riegler, Fisch Tools: „Wir haben dreiwöchige Betriebsferien in den Sommermonaten. Das wird von den Mitarbeitern gerne angenommen. Vor allem Eltern werden dadurch in der Planung und Ausrichtung der Sommerbetreuung ihrer Kinder unterstützt.“

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