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Was der Skisport von der Saison erwartet

Vor dem Weltcup-Auftakt der Riesentorläufer am 17. Oktober in Sölden bat die „Steirische Wirtschaft“ Ski-Ass Nicole Schmidhofer zum Interview.

Speed-Ass Nicole Schmidhofer fiebert dem Weltcup entgegen.
© GEPA Pictures Speed-Ass Nicole Schmidhofer fiebert dem Weltcup entgegen.

Der Winter und damit Ihre Saison naht mit Riesenschritten – wie lief bisher die Vorbereitung?

Nicole Schmidhofer: Aktuell trainiere ich gerade auf Schnee in Sölden, in Summe sind die Schneetage aber deutlich weniger gewesen als in den vergangenen Jahren. Da fehlt dann auch das Übersee-Training, von dem wir unter normalen Umständen am 5. Oktober zurückgekommen wären. 

Die letzte Saison endete wegen Corona für Sie ja bereits am 29. Februar, der erste Speedbewerb geht am 5. Dezember in der Schweiz über die Bühne. Wie haben Sie die Zeit ohne Bewerb, aber mit dem Dauerthema Covid-19 überwunden? 

Schmidhofer: Ich habe meine sozialen Kontakte, außer jene zu Familienmitgliedern, stark reduziert und halte Abstand. Beim Training beeinflusst es nicht so, da wir vor jedem ÖSV-Lehrgang ohnehin getestet werden. Und auch wenn mir bis jetzt die Anzahl an Schneetagen fehlt, so bin ich von der Kondition her gut drauf.

Wie reagierten Ihre privaten Sponsoren während der Corona-Krise – gab es Versuche, Beträge anzupassen?

Schmidhofer: Ich bin in der glücklichen Lage, dass beispielsweise  mein Kopfsponsor vor der Krise verlängert hat und es auch danach keine Änderungen gab. Ich arbeite schon länger mit Baustoff+Metall zusammen und wir sind uns in schweren Zeiten immer wieder entgegengekommen. 

Sie haben einige erfolgreiche Saisonen hinter sich – wie regelmäßig kommen Anfragen möglicher neuer Sponsoren? 

Schmidhofer: Ich verhandle gerade mit einem Getränkesponsor, und ja, auch in den letzten Monaten gab es einige Anfragen. Die Problematik ist, dass viele den Werbewert nicht einschätzen können. Oft würde ich gerne einen Sponsor nehmen, weil er zu mir als Person passt. Aber unter meinem Wert kann und will ich mich nicht verkaufen.  

Sie haben auf Facebook fast 40.000 Fans, auf Instagram sogar noch mehr Abonnenten – wie wichtig sind Ihnen diese Zahlen? 

Schmidhofer: Ich finde, dass das soziale Netzwerk ein Teil meiner Arbeit ist, daher freue ich mich über jeden neuen Fan auf meinen Plattformen.

Ihre Schwester Martina hat vor fünf Jahren am Fuße des Lachtals das Familienrestaurant übernommen – wie bereitet sie sich auf die Corona-Herausforderungen im kommenden Skiwinter vor? 

Schmidhofer: Ich glaube, dass es sogar ganz gut wird, auch weil wir am Lachtal keine Zubringergondeln haben. Meine Schwester bereitet ein Take-away-Konzept vor, bei dem die Gäste Essen vorbestellen und nach der letzten Abfahrt mitnehmen können. Da wir viele Selbstversorgerhütten haben, ist das sicher interessant. Im Lokal kann man nicht viel machen, da muss man sich an die dann geltenden Bestimmungen halten. Und ich glaube auch, dass der Schlepplift wegen Corona eine Renaissance erleben wird.

2025 steigt in Saalbach erstmals nach Schladming 2013 wieder eine Heim-WM – ist diese für Sie zum jetzigen Zeitpunkt ein Thema? 

Schmidhofer: Es ist wirklich lässig, dass Saalbach die WM bekommen hat, ich mag das Skigebiet. Aber das ist noch so weit weg, jetzt zählen einmal die aktuelle Saison und die Weltmeisterschaft in Cortina.

Weltmeisterin im Super-G waren Sie schon, die Abfahrtskugel haben Sie auch gewonnen – welchen Zielen jagen Sie heuer hinterher? 

Schmidhofer: Dass aus einigen Superkombis  im Kalender Super-G-Rennen geworden sind, kommt mir sicher entgegen. Aber Erfolge kann man nicht steuern, die geschehen. Ich werde auf der Strecke aber natürlich bei jedem Rennen mein Bestes geben.

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