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Seilbahnen für baldigen Start gerüstet

Fachgruppen-Obmann Fabrice Girardoni plädiert für raschen Start der Skisaison: „Wir haben umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ausgearbeitet. Ein baldiger Beginn ist für die gesamte Wirtschaft in den Regionen von zentraler Bedeutung.“

Zwei Schifahrer auf der Piste
© Steiermark Tourismus_photo-austria.at Noch steht dem Pistenspaß ein Corona-Riegel vor. Doch die steirischen Seilbahnbetreiber hoffen auf einen baldigen Beginn der Wintersaison.

Die Schneekanonen wurden längst in Stellung gebracht und sind aufgrund der Minustemperaturen in den steirischen Bergen bereits im Dauereinsatz. Dementsprechend präsentieren sich die Schlepp- und Sessellifte sowie die Seilbahnen in technisch perfektem Zustand, dazu wurden alle notwendigen Covid-19-Sicherheitmaßnahmen von den Verantwortlichen unzählige Mal durchgespielt und auf ihre Tauglichkeit überprüft.

"Startschuss in den Winter ist ein überlebenswichtiges Signal"

Kurzum, die weiß-grünen Bahnenbetreiber sind perfekt gerüstet, um allen Pistenfreaks - vom Anfänger bis zum Hochalpinisten – nach dem Lockdown ab (hoffentlich) 7. Dezember unbeschwertes Skivergnügen in den heimischen Bergen zu garantieren. Für Fabrice Girardoni, Obmann der steirischen Seilbahnen, heißt es nach dem erzwungenen Stillstand jetzt rasch durchzustarten: 

„Der Startschuss in den Winter ist nicht nur für die Bahnen ein (überlebens-)wichtiges Signal, sondern für alle Regionen und die darin verankerte Wirtschaft mit den vielen Arbeitsplätzen."
Fabrice Girardoni

1.240 Mitarbeiter, die in der Steiermark direkt bei den Bahnen beschäftigt sind und fast 6.800 Beschäftigte im Umfeld (Gastro, Sporthandel etc.) sprechen eine deutliche Sprache für die hohe Wertschöpfung.

Girardoni pocht zwar darauf, dass der versprochene Umsatzersatz rasch und unbürokratisch fließt, um wenigstens einen Teil des Schadens bei den Betreibern abzufangen, will darüber hinaus „den Menschen aber lieber Erholung und Freizeitspaß bieten, statt die Hand aufzuhalten.“ Völlig unverständlich sind dem weiß-grünen Seilbahnenchef Empfehlungen der italienischen Regierung oder jener in Bayern, auf den Skiurlaub in Österreich zu verzichten: 

„Der größte Feind des Virus sind viel Bewegung im Freien und frische Luft, und beides können wir neben akribisch umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen in jedem Fall garantieren.“
Fabrice Girardoni

Denn die Seilbahnwirtschaft habe umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Dazu zählen regelmäßige Desinfektionen, eine maximale Anzahl an Kabinen und Sesseln und sogar Schlauchschals, die wie eine Maske getragen werden und teilweise gratis an den Kassen abgegeben werden.

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