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Schwieriges Wirtschaftsumfeld lässt Bauumsätze schrumpfen

Rekordinflation und steigende Zinsen: Laut der aktuellen Bauvorschau wird für 2023 beim Umsatz ein Minus von 9,7 Prozent im Bauhauptgewerbe erwartet.

Großbaustelle mit Baukränen
© Adobe Stock/Calado Große Bauprojekte wurden zuletzt realisiert, doch 2023 trübt sich die Prognose ein.

Es sind bewegte Jahre, auf die die steirische Baubranche zurückblickt: Nach dem Corona-Einbruch 2020 mit massiven Ausfällen konnte die Branche zwar in den beiden Folgejahren wieder aufholen und vom Aufschwung profitieren, doch jetzt zeichnet sich die nächste Talsohle ab. So wird für 2023 für das Bauhauptgewerbe ein Umsatz von 2,373 Milliarden Euro prognostiziert – ein realer Rückgang von 9,7 Prozent. Das geht aus der aktuellen Bauvorschau hervor, die jährlich vom Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung bei Joanneum Research Policies in Kooperation mit der WKO Steiermark (Baugewerbe und Bauindustrie) und dem Land Steiermark erstellt wird. Insgesamt haben 31 Betriebe an der Umfrage teilgenommen. 

Ein Blick auf die einzelnen Bausektoren beweist, dass bei den Erwartungen für das heurige Jahr die Pfeile tendenziell nach unten zeigen. So scheint etwa der Wohnbau den Höhepunkt erreicht zu haben. Für 2023 wird durch die sinkende Nachfrage im Neubau und die angespannte Lage ein Umsatzminus von 18,3 Prozent auf 793 Millionen Euro prognostiziert.

Auftragsbücher sind –noch – gut gefüllt 

„Auch wenn die Bauleistungen derzeit auf sehr hohem Niveau stehen, rechnen wir für 2023 mit erheblichen Auftragseinbrüchen und weiteren Erschwernissen“, resümiert Bau-Innungsmeister Michael Stvarnik. „Die stark gestiegenen Zinsen und die geänderten Eigenkapitalquoten bei der Wohnraumbeschaffung werden die Investitionsfreude der Auftraggeber trüben“, ist der Innungsmeister überzeugt. 

Nicht ganz so massiv wie im Wohnbau fallen die erwarteten Umsatzrückgänge beim Sonstigen Hochbau aus. Das prognostizierte Umsatzminus von 9,6 Prozent auf 628 Millionen Euro ist vor allem auf die starke Erhöhung des Baupreisindex zurückzuführen. 

Im Wasserbau zeigt sich nach zwei starken Vorjahren jetzt erstmals wieder ein erwarteter Umsatzrückgang von 3,1 Prozent auf

387 Millionen Euro. Positiv ist, dass es in diesem Bereich verstärk­te Investitionen der öffentlichen Hand gibt – etwa Schutzwasserbauten. Der einzige Bausektor, der beim erwarteten Umsatz für das heurige Jahr ein kleines Plus ausweist, ist übrigens der Verkehrswegebau (plus 0,1 Prozent auf 565 Millionen Euro).

Auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich indes erfreuliche Entwicklungen: Im Vorjahr ist die Zahl der unselbständig Beschäftigten im Bauwesen laut AMS um 2,4 Prozent gestiegen, die Zahl der Arbeitslosen im Bauhauptgewerbe ist mit minus 12,1 Prozent auf den niedrigsten Wert seit dem Jahr 2000 gesunken.

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