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Schutzmasken aus regionaler Produktion

Die Lafnitzer Wäscherei und Textilreinigung "DieTex" hat sich aufgrund der hohen Nachfrage spontan auf die Herstellung von Schutzmasken spezialisert. 

Unternehmer Michael Hofreiter (links) produziert derzeit Schutzmasken für Betriebe und Privatpersonen.
© kk Unternehmer Michael Hofreiter (links) produziert derzeit Schutzmasken für Betriebe und Privatpersonen.

Seit der Gründung im Jahre 1969 hat sich DieTex zu einem Spezialisten in der Textilreinigung und Wäscherei entwickelt. Doch seit einigen Wochen ist nun nichts mehr so wie es einmal war: Aufgrund der Corona-Krise musste Geschäftsführer Michael Hofreiter die meisten seiner 120 Mitarbeiter in Kurzarbeit oder ins Homeoffice schicken, der Arbeitsalltag des Lafnitzer Unternehmens wurde komplett auf den Kopf gestellt.

Not macht erfinderisch

Trotz der großen Herausforderungen, die – bedingt durch verschiedenste Schutz-Maßnahmen – den täglichen Betrieb erschweren, lässt sich Hofreiter nicht unterkriegen, im Gegenteil: "Nachdem wir bemerkt haben, wie hoch die Nachfrage an Schutzmasken ist, haben wir uns Ende März kurzfristig dazu entschlossen, eigene Mund-Nasen-Schutzmasken zu produzieren", so Hofreiter. „Hergestellt werden die Masken aus ausgeschiedenen Wäschestücken, die damit auch im Sinne des Umweltschutzes einer Wiederverwendung zugeführt werden können“, so der DieTex-Geschäftsführer. Die Baumwollmasken mit Gummizug sind außerdem waschbar und somit wiederverwendbar.

6.000 Masken in einer Woche

Genäht werden die Masken von firmeninternen Schneiderinnen in Lafnitz. "Aktuell sind 20 Mitarbeiter mit der Produktion der Masken beschäftigt", bestätigt Hofreiter. Allein in der ersten Woche konnte DieTex rund 6.000 Masken an Firmen und Privatpersonen verkaufen. "Die meisten Lieferungen gingen an regionale Firmen aus der Oststeiermark", so Hofreiter. Bestellt werden können die steirisch produzierten Mund-Nasen-Schutzmasken via Telefon oder Mail oder auf der Homepage des Unternehmens (siehe Infobox rechts). "Wir produzieren so lange weiter, wie es nötig ist. Allerdings wollen wir – wie alle anderen Betriebe auch – natürlich schnellstmöglich in unseren gewohnten Arbeitsalltag zurückkehren", betont Hofreiter. Anfragen gibt es mittlerweile aus ganz Österreich. 

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