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Schneiderei und Rollator-Treffpunkt

Franziska Kogelmann ist seit 25 Jahren Schneiderin. Nicht selten gibt es in ihrer Werkstatt dabei auch „Oldtimer“-Treffen.  

KK
© KK Franziska Kogelmann betreibt in Fürstenfeld eine Schneiderei.

Beim KMU-Lotto der „Steirischen Wirtschaft“ stellen wir kleine und mittlere Arbeitgeberbetriebe vor. Auch Franziska Kogelmann hat sich mit ihrer Schneiderei in Fürstenfeld (Bissmarckstraße 1) beworben – und wurde bei der letzten Ziehung zum „Lottosieger“.

Deshalb hat sich die „Steirische Wirtschaft“ für ein Stelldichein in der Schneiderwerkstatt angemeldet. Seit 1997 gibt es das Geschäft in Fürstenfeld, zuvor hat Kogelmann von zu Hause aus gearbeitet. Bei ihr gibt es noch alles, was das Handarbeits-Herz höher schlagen lässt: Von (Roh-)Stoffen und Nähzubehör über Vorhänge bis hin zu Werbestickereien und Berufsbekleidung findet sich im kleinen Geschäft ein buntes und vielseitiges Angebot. Sehr viele Aufträge kommen dabei aus Wien, häufig sind Firmenbekleidungen und Werbestickereien dabei ein Türöffner für weitere Aufträge – etwa Vorhänge in Büro- bzw. Geschäftsräumen. Als Kunden kann sie dabei vom Kleinkind bis zum Pensionisten jede Altersgruppe ansprechen – und in regelmäßigen Abständen kommt es dann auch vor, dass mehrere Kundinnen der älteren Generation im Geschäft ihre manchmal länger dauernden Fachgespräche führen. Eine große Kundengruppe sind aber auch Männer jeden Alters – schließlich wollen Kleidungsstücke jeder Art auch für die Herren der Schöpfung geändert werden. „Man kann also zusammenfassend sagen: In mein Geschäft kommt alles, vom Porsche bis zum Rollator“, lacht Kogelmann. Und doch gibt es etwas, was ihr schwer am Gemüt liegt. „Es gibt keine Schneider mehr, den Beruf will auch niemand mehr lernen. Ich frage mich, was in zehn Jahren sein wird, wenn viele von uns in Pension gehen“, so Kogelmann. Schließlich versorgt sie mit ihrer Dienstleistung längst auch bekannte Größen des Bekleidungshandels. Mehr Infos: www.schneiderei-kogelmann.at.

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