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Safer Internet: Sicherheit für Betriebe

Der Februar ist Safer-Internet-Monat. Wie sich Unternehmen gegen Systemausfälle, Datenverlust und Cybercrime rüsten können.

60 Prozent der heimischen Unternehmen wurden bereits Opfer eines Cyberberangriffs, das ist das Ergebnis der Cyber-Security-Studie 2021 der KPMG, für die 450 österreichische Unternehmen befragt wurden.
© Adobe Stock/WhataWin 60 Prozent der heimischen Unternehmen wurden bereits Opfer eines Cyberberangriffs, das ist das Ergebnis der Cyber-Security-Studie 2021 der KPMG, für die 450 österreichische Unternehmen befragt wurden.

Die Digitalisierung hat in allen Bereichen der Arbeitswelt Einzug gehalten, überall kommen IT-Systeme zum Einsatz – von der Registrierkassa über Buchhaltungssysteme, der elektronischen Verwaltung von Terminen und Kundendateien bis hin zum IT-gesteuerten Fräsgerät.  Das schafft Erleichterungen, aber auch enorme Abhängigkeiten. Denn was passiert, wenn plötzlich nichts mehr geht? 

60 Prozent der heimischen Unternehmen wurden bereits Opfer eines Cyberberangriffs, das ist das Ergebnis der Cyber-Security-Studie 2021 der KPMG, für die 450 österreichische Unternehmen befragt wurden. 38 Prozent stellten einen Anstieg an Cyberangriffen während der Pandemie fest, bei großen Unternehmen waren es sogar 54 Prozent. Gerald Kortschak, Sprecher der IT-Security-Experts-Group der Fachgruppe UBIT der WKO, sieht drei Problembereiche, mit denen Firmen im Zeitalter der Digitalisierung immer wieder konfrontiert werden: „So kann zum einen ein systembedingter Ausfall der Soft- oder Hardware die Geschäftstätigkeit komplett zum Erliegen bringen. Zum anderen werden Unternehmen immer öfter von Kriminellen erpresst, dabei werden Firmendaten verschlüsselt und gewissermaßen als Geisel genommen“, so Kortschak. „Das dritte Gefahrenszenario ist ein Kollateralschaden, dadurch hervorgerufen, dass irgendjemand innerhalb der Prozesskette lahmgelegt wurde.“ Um derartiges zu vermeiden, sei es für Unternehmen wichtig ,zunächst einmal Abhängigkeiten zu erkennen und den Ernstfall durchzudenken: „Was brauche ich, um meine Geschäfte trotz eines Ausfalls weiterführen zu können? Wie lange dauert es, bis meine Systeme wieder laufen? Wie kann ich diese Zeit überbrücken? Wer kann mir dabei helfen, alles wiederherzustellen?“, so Kortschak. Was klar sein muss: Bis alles wieder läuft, kann es zwischen drei Tagen und zwei Wochen dauern.

Vorbereitung auf den Ernstfall

Deshalb empfiehlt es sich, schon bevor etwas passiert IT-Sicherheitsexperten zu Rate zu ziehen und herauszufinden, wie man das bestehende System optimieren kann, um für den Notfall bestmöglich gerüstet zu sein und die Kosten so gering wie möglich zu halten. So kann es vielleicht eine Lösung sein, bei einem Ausfall Kompetenzen an seinen Bilanzbuchhalter zu übertragen, der dann beispielsweise die Auszahlung von Löhnen durchführen kann.

WKO-Cyber-SecurityHotline:

Erste Hilfe bei einer Cyberattacke:  0800 888 133


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