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Rücknahmepflicht für viele Geschenke aus dem Internet

Shoppen ist auch im Lockdown angesagt, online und über Click & Collect. Die WKO-Expertin über Rücknahme und  Umtausch von Geschenken.

Paar mit Geschenk, das nicht gefällt
© Adobestock, drubig-photo Für viele Geschenke aus dem Netz besteht ein gesetzliches Rückgaberecht.

Nach den Feiertagen rollt die Umtauschwelle, wenn Geschenke nicht passen oder nicht gefallen. Haben Kunden ein Recht auf Rückgabe, das haben wir Tamara Charkow, Expertin im WKO-Rechtsservice, gefragt: „Bei Kauf von Waren über das Internet steht Verbrauchern ein Widerrufsrecht zu, denn es handelt sich um ein sogenanntes Fernabsatzgeschäft.“ Das gilt auch, wenn über das Internet gekaufte Waren beim Verkäufer abgeholt werden (Click & Collect) und der Vertragsabschluss online erfolgt ist. Der Verbraucher kann von seiner Bestellung innerhalb von 14 Tagen (gilt EU-weit) ab Erhalt der Ware ohne Angabe von Gründen zurücktreten. (Achtung: Frist beim Kauf von Geschenken beachten). Die Online-Verkäufer müssen Kunden deutlich auf ihr Widerrufsrecht hinweisen. Kein Rücktrittsrecht besteht (teilweise unter gewissen Voraussetzungen) für: Dienstleistungen, mit deren Ausführung innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsabschluss begonnen wird (z.B. Horoskop), Waren/Dienstleistungen, deren Preis von der Entwicklung auf den Finanzmärkten abhängt (z.B. Edelmetalle), oder für Maßmöbel, Maßanzüge etc. Auch für Waren, die schnell verderben können (z.B. Lebensmittel) oder die vom Verbraucher „entsiegelt“, also aus der Einschweißfolie entnommen worden sind. Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierte, die Lieferungen von Speisen und Getränken (z.B. Pizzadienst) sind ebenso ausgenommen wie gewisse Freizeit-Dienstleistungen (z.B. Konzertkarten), Software-Downloads und Verträge über dringende Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten.

Keine Umtauschpflicht

Charkow: „In Österreich gibt es im stationären Einzelhandel ohne Angabe von Gründen kein gesetzliches Rückgaberecht. Viele Unternehmen bieten jedoch freiwillig an, Waren zurückzunehmen“. Nicht verwechselt werden darf der Umtausch mit der Gewährleistung bei mangelhaften Waren, für die ein gesetzlicher Gewährleistungsanspruch besteht. Bei Vorliegen von Mängeln hat der Käufer Anspruch auf Verbesserung bzw. Austausch in eine gleichartige, mangelfreie Sache.

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