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Revolution in der Telemedizin

Mit xMEDx verbindet Christof Pabinger Patienten und Fachärzte per Web-App und sorgt für medizinische Entscheidungshilfe.

Sie waren bei Ihrem Arzt, wollen aber eine weitere Meinung dazu hören? Sie haben Fragen zu Beschwerden, können jedoch nicht sofort einen Experten aufsuchen? Keine Sorge, ab jetzt reicht ein Mausklick auf xMEDx.com, um rasch medizinisch fundierte Antworten zu erhalten. Denn diese österreichweit erste Web-Applikation lässt Patienten mit Fachärzten übers Internet kommunizieren - und sie tut das auf einfache Weise und unter allen vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Sicherheits- und Datenschutzvorkehrungen. "Heutzutage bekommt man alles im Netz. Egal, ob Job, Haus, Reise oder sogar den Partner", erklärt der Grazer Facharzt und xMEDx-Gründer Christof Pabinger. "Jede noch so kleine Frage des täglichen Lebens wird gegoogelt, umso erstaunlicher ist es, dass in der Medizin diese Form des Leistungsangebots noch nicht Fuß gefasst hat."

Diagnose am Smartphone

Und wer, wenn nicht er, muss es wissen? Schließlich hat Pabinger bereits vor zwanzig Jahren zum Thema elektronischer Versand und Interpretation von Röntgenbildern dissertiert und später hier auch habilitiert. "Die Gründungsidee hinter xMEDx war die Übermittlung von Bildern aus entfernten Regionen Osteuropas zur Diagnose durch Mediziner hier bei uns", erzählt Pabinger. Schnell habe sich aber gezeigt, dass der Nutzerkreis erweitert werden sollte. Und nein, hier handle es sich nicht um eine weitere der gut 100.000 Gesundheitsapps, die in den Tiefen des WorldWideWeb herumschwirren, unterstreicht Pabinger mit Nachdruck. "xMEDx ist ein Hightech-Tool für die Telemedizin. Allen Anfragen sind umfangreiche Fragebögen hinterlegt, bei Bedarf wird nach weiteren Informationen gefragt", erklärt er. "Nur das ermöglicht den Ärzten, auch präzise Antworten zu geben, die den Patienten dann als Entscheidungshilfe dienen." Die Beantwortung selbst erfolgt per Post oder via App direkt auf Smartphone oder PC. Eine Innovation, von deren Wirksamkeit sich auch die Vertreter sämtlicher Entscheidungsträger des heimischen Gesundheitssystems vor wenigen Wochen im Forum Alpbach persönlich überzeugten: "Wir wurden österreichweit zu den zehn digitalen Pionieren gewählt. Unser Vortrag war um ein Vielfaches überbucht." Und wie ausgereift das System ist, das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass xMEDx auch in der Lehre eingesetzt wird, ergänzt Pabinger: "Studierende am Klinikum Innsbruck, dem AKH in Wien und der Berliner Charité erarbeiten anhand der Texte und Bilder ihre Diagnosen. Ihre Trefferquote liegt bei 98 Prozent, was die Wirksamkeit von Telemedizin bestätigt."


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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