th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Rekordzuwachs an offenen Stellen in der Steiermark

Minus 16,7 Prozent Jobsuchende: Nirgends sinkt die Arbeitslosigkeit stärker als im Steirerland. Gleichzeitig steigen die offenen Stellen um 42,6 Prozent.

Die aktuelle Arbeitsmarktbilanz zeigt sich positiv: 16,7 Prozent weniger Personen als noch im Vorjahr sind als arbeitslos gemeldet.
© ehrenberg-bilder - Fotolia Die aktuelle Arbeitsmarktbilanz zeigt sich positiv: 16,7 Prozent weniger Personen als noch im Vorjahr sind als arbeitslos gemeldet.

Exakt 47.113 Steirerinnen und Steirer waren im Jänner laut den aktuellen AMS-Zahlen als arbeitssuchend gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein beachtliches Minus von 16,7 Prozent. Die Steiermark liegt damit österreichweit auf Platz eins, denn auch die Beschäftigung nahm um 3,3 Prozent zu. Ebenfalls (stark) gestiegen ist die Zahl der offenen Stellen: und zwar um sage und schreibe 42,6 Prozent auf exakt 7.923 allein im Jänner. „Die Folgen des Fachkräftemangels zeichnen sich an diesen Zahlen stark ab. Unternehmer wollen mehr Arbeitskräfte einstellen, finden aber nicht ausreichend qualifiziertes Personal“, fasst WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk die aktuelle Situation am heimischen Arbeitsmarkt zusammen. 

Laut dem steirischen AMS wird derzeit verstärkt daran gearbeitet, Jobsuchende für offene Stellen auszubilden, um so den akuten Fachkräftemangel zu mindern: „Wir arbeiten gemeinsam mit Unternehmen besonders an der arbeitsplatznahen Qualifikation“, so Christina Lind, stv. Landesgeschäftsführerin des AMS Steiermark. Der Blick auf die aktuelle Statistik zeigt auch, dass besonders die Zahl der Arbeitssuchenden unter 25 Jahren sinkt: 25 Prozent weniger junge Steirinnen und Steirer sind im Vergleich zum Vorjahr arbeitslos. Regional betrachtet hat sich vor allem die Arbeitsmarktsituation im Bezirk Voitsberg erfreulich entwickelt: 28,1 Prozent weniger Personen als noch im Jahr 2017 sind dort als arbeitslos gemeldet. Der Bezirk ist damit steiermarkweit absoluter Spitzenreiter.



1. Offene Stellen im Steirerland: Insgesamt 7.923 offene Stellen sind gemeldet – das sind um 2.367 mehr Jobs als noch im Vorjahr. Ähnlich sieht es bei den Lehrstellen aus: Im Gegensatz zum Vorjahr gibt es um 100 offene Lehrstellen (623) mehr, was ein Plus von 19,1 Prozent ergibt.


2. Personen in AMS-Schulungen: Um vorgemerkte Personen für die vielen offenen Stellen ausreichend zu qualifizieren, befinden sich derzeit 8.839 Arbeitslose in Schulungen. Im Gegensatz zum Jänner 2017 macht das laut den aktuellen Daten ein Plus von 8,1 Prozent aus. 


3. Rückgang bei der Langzeitarbeitslosigkeit: Auch in diesem Segment sind im Vergleich zum Vorjahr um 20,7 Prozent weniger Menschen als arbeitslos gemeldet. So sind derzeit 10.911 Langzeitarbeitslose beim AMS gemeldet, im Vorjahr waren es noch 13.762 Personen. 



Das könnte Sie auch interessieren

  • Steiermark
„Wir müssen die vorhandenen Potentiale besser nutzen, das Talentcenter ist hierfür ein echter Meilenstein“, betont Georg Knill im StWi-Sommergespräch.

„Bildung ist der entscheidende Hebel für den digitalen Erfolg“

Teil vier unserer Sommergespräche mit den Spitzen der im Wirtschaftsparlament vertretenen Fraktionen: Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung Steiermark, über Wege aus dem Fachkräftemangel, Störgeräusche in der Sozialpartnerschaft und Chancen der Digitalisierung. mehr

  • Steiermark
Vorsicht Betrug

WARNUNG vor betrügerischen Mails der “Internet Domain Services Austria” (IDSA)

Die Masche der Betrüger ist einfach: Unternehmen werden aufgefordert 197,50 Euro an die IDSA zu bezahlen um sich ihre Internet-Domain zu sichern. Die Rechtsexperten der WKO Steiermark warnen vor diesen Mails. Ihr Tipp: Ignorieren und keinesfalls bezahlen. mehr