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Heuer wackelt der Nächtigungsrekord

Süßer die Kassen nie klingeln. Bei den Nächtigungen könnte die Steiermark erstmals überhaupt in diesem Winter die Sechs-Millionen-Marke knacken.

Die Gäste haben auf den steirischen Pisten viel Spaß.
© Steiermark Tourismus/ikarus.cc Die Gäste haben auf den steirischen Pisten viel Spaß.

Mit dem Ende der steirischen Semesterferien ist der Winter in den Skigebieten zwar noch lange nicht vorbei, eine erste Bilanz kann aber bereits gezogen werden. Und die fällt einmal mehr prächtig aus, wie ein Rundruf der Steirischen Wirtschaft zeigt. Nicht nur, weil der Februar seinem Ruf als stärkster Monat des Winters wieder alle Ehre machen wird. Auch im November und Dezember gab es bei Ankünften (538.100) und Nächtigungen (1.511.900) in Summe ein sattes Plus von fast drei Prozent. Erstmals überhaupt könnte daher heuer die Sechs-Millionen-Marke bei den Nächtigungen im Winterhalbjahr geknackt werden. Dementsprechend groß ist der Jubel bei Erich Neuhold, Geschäftsführer des Steiermark Tourismus.

Spitzenergebnis in Reichweite

„Die Steiermark ist auf einem guten Weg, wieder ein Spitzenergebnis zu erzielen. Die steirischen Gastgeber schätzen sich glücklich, einen hohen Anteil an Stammgästen zu haben, der immer wieder von ‚Neugästen‘ ergänzt wird.“
Besonders beeindruckt zeigen sich die Gäste laut Neuhold von der Pistenqualität: „Das Angebot in den steirischen Skigebieten überrascht alle, die aus den Städten kommen, sei es Graz, Wien, München, Prag, Budapest, aber auch Warschau und sogar Kopenhagen.“

Thermen mit großem Plus

Einen gewichtigen Anteil hat hier auch die Thermenlandschaft, hinter der Region Schladming-Dachstein (132.222) begrüßte das Thermen-Vulkanland im Februar des Vorjahres die meisten Gäste (65.258). Mittlerweile habe sich die Region auch als Ganzjahresdestination etabliert, sagt Mario Gruber, Geschäftsführer des Thermen- und Vulkanlands. Mit mehr als 210.000 Nächtigungen war etwa der August der stärkste Monat im vergangenen Jahr. Rekordverdächtig ist aber auch der Juni gewesen, der mit einem Plus von knapp 17 Prozent das größte Monatswachstum aufweist. Für die steirischen Tourismus-Gebiete sind die beeindruckenden Zahlen aber nur ein Ansporn, noch besser zu werden. Dafür wird in den Skigebieten einmal mehr viel Geld in die Hand genommen, auf der Planai und der Reiteralm werden im Sommer neue Sesselbahnen errichtet, um den Gästen mehr Komfort bieten zu können.

Sportfachhandel mit durchwachsener Bilanz

Auf der Riesneralm wurden bereits im Sommer 2019 sechs Millionen in den Bau eines E-Werks, einer Beschneiungsanlage, in die Pistenverbreiterung und in einen Hotelumbau investiert. Daneben wurde noch der mit 38,04 Metern größte Schneemann der Welt am Gipfel gebaut, wofür es einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde gab. Von einem Rekordansturm möchte Harald Scherz, WKO-Branchensprecher im Sportfachhandel, hingegen nicht sprechen: „Es gibt zu viel Ware am Markt, die stationären Händler können schon lange nicht mehr den Listenpreis verhandeln. Der Skiverleih läuft dafür ausgezeichnet, hier ist es wichtig, welchen Platz man an einer Piste hat. Viel Wert legen die Gäste auf das Skiservice.“

60 Prozent weniger Streusalz

Und auch in anderen Wirtschaftsbereichen sorgt der Winterverlauf für zufriedene Gesichter: Autobahnbetreiber Asfinag vermeldet für den Jänner einen Rückgang beim Streusalz-Verbrauch (2019 waren es 9.100 Tonnen, 2020 nur 3.600) um 60 Prozent. Auch die Versicherungen können ihren Sparstrumpf nach dem Schneechaos 2019 wieder auffüllen, große Wetterkapriolen blieben bisher aus.

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