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Quereinsteiger in die Elektrotechnik

Trotz hoher Arbeitslosigkeit klagen viele Elektrotechnik-Betriebe über fehlendes Personal. Ein neues Berufsbild soll Abhilfe schaffen. 

Höhentestungen am WIFI Steiermark
© Peter Melbinger Auch Höhentestungen standen am Areal des WIFI Steiermark auf dem Programm.

Vom Ausbau der Photovoltaik über die E-Mobilität bis zu anderen nachhaltigen Energietechnologien: Die Elektrotechnik-Branche wird zweifelsohne von der Energiewende profitieren. Wermutstropfen ist aber der Fachkräftemangel: Denn Betriebe suchen händeringend nach gut ausgebildetem Personal, werden aber vielfach nicht fündig. Auf der anderen Seite ist die Zahl der Arbeitssuchenden durch die Corona-Krise dramatisch gestiegen.

Abhilfe soll hier  die neue Ausbildung zum Elektropraktiker schaffen, die vom AMS gefördert wird. Konkret werden Elektrotechnik-Helfer mit Spezialkenntnissen im Bereich Photovoltaik ausgebildet. Vielfach sind es Quereinsteiger, die nach einem Jobverlust beruflich umsatteln und neue Perspektiven schaffen wollen.  

Erstes "Speed Dating"

Und das Angebot wird auch genutzt, wie das erste „Speed Dating“ am Areal des WIFI Steiermark mit rund 80 Kandidaten und zehn Betrieben kürzlich zeigte – inklusive Bewerbungsgesprächen, Einstufungs- und Höhentestungen. So fällt die erste Zwischenbilanz erfreulich aus, wie Innungsgeschäftsführer Johannes Weiß berichtet: „Wir haben mittlerweie 17 Matches bei neun Unternehmen, die Rückmeldungen sind sehr positiv.“

Nach dem Matching zwischen einem Arbeitssuchenden und einem Elektrotechnikbetrieb startet die sechswöchige Grundausbildung, insgesamt dauert die Ausbildung sieben Monate. Die Kurskosten von rund 7.000 Euro werden zur Gänze vom AMS übernommen. Teilnehmenden Betrieben kostet die Ausbildung eine Startgebühr von 420 Euro und monatlich 300 Euro.

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